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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
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diese ihre Gewalt verlöre, die'Camereyra major zu»gleich mir stürzen würde; und va sie den König nachsich selbst beurtheilten, so zweifelten sie nicht imgeringsten, daß ihnen die Krankheit der Königin einegute Gelegenheit gäbe, den König von ihr abzuziehen.

Wäre dieser große Schritt gescheht», so hatten siebeschlossen, ihm eine Mätresse zu geben, indem siesich schmeichelten, daß seine Devotion seinen Bedürf-Nissen werde nachstehen müssen. Ihr Plan war, demKönige eine Mätresse ihrer Schöpfung, die ihrer, so-wohl um guten Rath als eine Stühe für ihre Erhal-tung zu haben, beständig bedürfte, statt der Königinzu geben und sodann am Hofe und in der Monarchiedas zu werden, was die Prinzessin des Urstns war.

Dieser Milchtopf der guten Frau in der Fa-bel, der auch das nämliche Schicksal hatte, »nacht denzwey Köpfen, die das Plänchen faßten, keine Ehre,am allerwenigsten aber einem Fremden, der so erwünschtund so frühzeitig seine raufbahn angetreten hatte.

Sie fiengen also an, an ihrem Unternehmen zuarbeiten, sie benutzten jeden Moment, um sich in dasVertrauen des Königs einzuschleichen. Agttilar warKrirgsminister gewesen und hatte sich auch mit Finan-zen befaßt; und der andre hatte, vermöge der Qualität,in der er für unfern Hof handelte, und vermöge seinesCommandos, nicht weniger Veranlassungen und Ur-sachen, in wichtige und anhaltende Conversacionen mitdem Könige einzuschleichen.

Sie sahen sich durch die Gunst der Königin undder Prinzessin des Ursins unterstützt, denen sie umso eifriger und ergebener den Hof machten , jemehr esihr Interesse war, das, was sie gegen sie im Schilde

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