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Der König war also in seinen geheimsten undfreiesten Stunden nicht mehr von diesen Einwirkun-gen, die ein Gegengewicht ausmachken, und durch dievorher so vieles durchgesetzt worden mar , umgeben.Das kluge und nachgebende Betragen dieses weisenUnd ihn verehrenden Enkelsohns, hatte den Einlei-tungen der Frau von Maintenon schon den Weg ge-öffnet, so seht, daß der qMize Hof, obgleich er mitder Zuneigung des Königs gegen den Dauphin ünfiengbekanur zu werden, doch unendliü) darüber erstaunte,als der König, nachdem er ihn eines Morgens alleinund lange in seinem Cabinet brhalren harte, am näm-lichen Tag seinen Ministern befahl, sie sollten bey demDauphin arbeiten, so oft er sie berufen mürbe, undihm, wenn sie auch nicht berufen würden, von allenGeschäften Rechenschaft ablegen; was er ihnen hiemitein für allemal befehle.
Die erstaunliche Bewegung läßt sich kaum be-schreiben, welche dieser dem Geschmack, dem Geist,den Grundsähen und der bisher sich sogleich gebliebe-neu Gewohnheit des Königs, so ganz entgegen ge-setzte Befehl, bey Hof hervorbrachte, durch welchen' der König ein Zutrauen zu dem Dauphin bewies, dasaufnichtSgeringeres hindeukete, als ihm stillschweigendeinen großen Theil der Geschäftsführung zu übertragen.'Dreß war ein Dvunerschlag für die Minister, der sie sovöllig betäubte, daß sie ihre Bestürzung nicht verbergenkonnten. In der That war es ein sehr bitterer Be-fehl für Männer, die aus dem Staub plötzlich zuesichersten und höchsten Macht hervorgezogen, und dar-an gewöhnt waren, unter dem Namen des Königs zuarbeiten, dem sie zuweilen sogar ihren eigenen unter-schieben durften. Sie waren cö bisher gewesen, diein aller Ruhe und ohne WiLer>pruch-, über das Glück' und