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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
14
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Talent, das er in vorzüglichem Grade besaß, bald durchernsthafte, obgleich auch nur flüchtig hingemorfene,Aeufferungen über das schlimme dieser Regierungsart,'darin bestärkt. Sie glaubte daher, sich einen Vor-theil, dem Staat einen Nutzen und dem König eine' Erleichterung zu verschaffen, wenn sie es dahin eMlei-te , daß der König sich daran gewöhne, die Geschäftedurch den Dauphin vorbereiten und ihn einige sogar-selbst ausfertigen zu lassen, um nach und nach demsel-ben die meisten und beschwerlichsten übertragen zu kön-nen ; wozu er sich immer so fähig bewiesen hatte. Auchwar Er mit denselben ganz bekannt, indem er m allenConseils gewesen, und dort schon seit langer Zeit mitvieler Richtigkeit und Beurtheilung gesprochen hatte»Von dieser neuen Einführung erwartete-sie, daß disMinister eifriger, arbeitsamer, besonders aber nach-gebender und vorsichtiger werden würben. '

Bey inneren Angelegenheiten, die ihrer Naturnach, nur von weitem, nach und nach und mit Ge-wandheit herbcygeieitet werden mußten, war Wolle»und Thun, bey ihr, eine und eben dieselbe Sache.

. Der König welcher seinem Enkelsohn schon mehrgeneigt war, achtele auf die Beyfallsbezeugungen, dieihm unter feinen Augen gemacht wurden , weniger,als es zur Zeit seiner ersten Feldzüge der Fall gewesenzu seyn schien. Blvin und die andern vertrauter»Diener, welche dem Herrn von Vendvme anhiengen,hakten dieß nicht Mehr zum Gegenstand und Monseig-neur nicht mehr zur Stütze. Sie waren in Furchtund Zittern, und Herr Maine, der nun ihrerberaubt war, durfte den Mund nicht mehr öffnen,noch weniger aber es wagen, sich gegen Frau vonMaintenon als Gegner zu zeige».

Der