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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
10
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stehen konnte, und war dabey um so mehr beklagen-,wehrt, da er keine Aussicht zu einer Veränderunghatte.

»8.

Jetzt hatte sich der König wieder ganz zu ihmgewandt. Durch den Tyb eines beinah feindlich ge-stnnten Varers, an dessen Platz er nun trat, war dieunverschämte Cobale gänzlich zerstreut, die Welt be-zeugte ihm wieder Achtung und Aufmerksamkeit; mandrängte sich sogar an ihn; seine stärksten Gegner beug,ten sich; der größte und mächtigste Theii des Hofsfürchtete ihn und war ihm unterwürfig; die lustigereund leichtsinnigere, be» einem großen Hof auch nichtgeringe Parthey, war iym weg n seiner Gemahlin er-geben; überdieß war erben allen seinen Schritten durchFrau von Maintenon gesichert; und nun sah man die-sen schüchternen, scheuen, in sich verschlossenen Prin-zen, mit seiner strengen Tugend, seinen ,,übel ange-brachten" Kenknissen, seiner Unbehülfiichkeit, diesenPrinzen, sage ich, der sonst in seinem eignen Hausefremd war, immer ein gezwungenes Wesen hatte, undüber alles in Verlegenheit geriekh, ihn sah man nachUnd nach sich heben, entwickeln, und mit Klugheit inder grosten Weit aufcreten; wy er sich frey, mit ho-hem Anstand, heiter, gesprächig u«d angenehm be-trug. Er gab nun die Gesellschaften im Sallon zuMarly, und prafldirke in dem um ihn versammeltenZirkel- wie die Gottheit des Tempels, welche die ge-wohnten Huldigungen der Sterblichen schätzt, gütiggufnimmt, und durch wohlrhakige Einflüsse belohnt.

Von der Jagd wurde jetzt nur noch gesprochen,wenn man die Hetzhunde los ließ, oder davon zurück-kam. Hagegen fand eine leichte, belehrende, mit

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