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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
8
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sie ihn gleirü manchmal zu weit verleiteten, waren ganzvorzüglich die Eigenschaften, durch welche man diesemjunge» Prinzen gefallen konnte. Er unterhielt sichoft und lange mit ihm allein, und setzte endlich so vielZutrauen in ihn, daß der Herzog von BeauvillierSmanchmal für besser hielt, ihm gewisse Dmge durchseinen Schwager vortragen zu lassen, als es selbstzu lhün. Da sie so ganz eine Seele waren, so giengalles bcy ihnen «us demselben Geist, nach denselbenGrundsätzen, ans denselben Zweck, und in wechselsei-tige!- Beziehung; so, daß der Prinz in zwei verschie-denen Personen doch nur einen Führer hatte.' Nachseiner Neigung und seinem Zutrauen zu dem Herzogvon Chevreuse durfte dieser schon seit langer Zeit ihmalles sagen, was er über ihn dachte, und was er inRücksicht seines Betragens von ihm wünschte. Dieseseine Bemerkungen begleitete er immer mit Anekdo-ten,,mit wissenschaftlichen oder frommen Wendungen.Doch wurde das höchste Vertrauen, die höchsteFreundschaft, und eine gänzliche Ergebung des Dau»xhius nur dem Herzog von BeauvillierS zu Theil»

Man kann sich leicht denken, daß diese beydenMänner dis wohlwollenden Gesinnungen des Prinzenfür den Erzbischofs von Cambray nicht erkalten ließen,lieber diesen Artikel war der Beichtvater mit ihnen imEinverständniß, über alles übrige aber in völliger Un-terordnung. Bis damals war kein vierter in diesesHciligthuitt des Prinzen eingelassen.

Die erste Sorge der beyden Herzoge war, demPrinzen den Sinn für noch größere Maasregeln ein-zupragen, ihn zu einem vorzüglich ehrerbietigen undunterwürfigen Benehmen, und einer emsigen höfischenAufmerksamkeit gegen den Aönig zu bewegen; um somehr, da dieser von Natur eifersüchtig war, und dies