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men sollen, wenn sie nicht, bey all ihrem Verstand,die wahren Wirkungen der Frömmigkeit und wahrenWeisheit zu unterscheiden verfehlt hätte, welche darinbestehen, alles mit der äuffersten Sorgfalt und Vor,sicht zu ersticken und zu verbergen, waö die Ruhe undden Frieden einer Ehe stören kann. Tugenden, welcheich die beyden Herzoge auszuüben öfters sehr ernstlichbemüht sah. Sie fürchtete also auch sogar da, wosie Nicht ltp mindesten von widrigen Eingebungen etwaszu befürchten gehabt hätte.
Alle diese Ursachen bewirkten eine Kalte und Un-behaglichkett zwischen ihnen, welche auch Frau von Le»vi, durch all ihren Verstand und Einfluß nicht zu ver.bannen im Stande war. Dre beyden Herrn sammk ih.ren Gemahlinnen bemerkten bald genug diese Verhält,Nisse, ungeachtet sie von der Prinzessin mir alter Ach»tung und Behutsamkeit behandelt wurden, während siedurch den Herzog von NoailleS und die Gräfin von Rou»cy, sorgfältig bey Liesen Gesinnungen erhalten wurde»
Die Letztere besonders thak hierinn, was sie konn,te, indem sie, die Loch alle acht Tage communicirte,dem Herzog von Beauvilliers und seinen Anhängernnie verzeihen konnte, daß sie bey iheem großen Pro»zeß, den sie vor dem König gegen Herrn von Cambraygewann» ihr entgegen gewesen waren, bey welcher Ge»legenheir sich Frau von Maintenon wider ihre Gr»wohnheit, laut für sie und ihre Mutter, die Herzo,gin von Arpajon, erkläre hatte.
Im Frühjahr, als die Armeen sich versammelten,bemerkte man zu Cambray sehr deutlich, welche Ver»anderung am Hofe vorgegangen war. Cambray wurdedie einzige Richtung, welche alle Parthien nach Flan-dern nahmen. Alle beym Kriegswesen angestellte Perso»nenvonHof, alle Generale, selbst die weniger bekannten