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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
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Vertrauen besaß. Ueberihre Gnosis sprachen sie niewir mir; wohl aber, und sehr offenherzig, über ihreAnhänglichkeit und Verehrung für den Herrn vonCambray, über Absichten und Maasregeln zu seinerZurückberufung. Dampierre und Vaucreffon stundennur zu jeder Zeit offen; die verborgenen Mitschülererschienen nicht nur vor mir, sondern sprachen auchohne Zurückhaltung miteinander; ich war der einzigeuneingeweihte, der dennoch ihr Vertrauen besaß, ohnedurch sie dabiy eingeschränkt zu werden. Ich hattesihon süt mehrern Jahren bemerkt, daß sie in man*chcrley Dingen durchaus nicht so viel Zutrauen inCharost setzten, als in mich. Er beklagte sich beym,r über ihre Zurückhaltung; ich ließ es ihn abernicht merken, daß sie mir mehr anvettttmt harren alsihm. Auch nachher bemerkteich, daß: er eben nichtweiter mit ihnen gekommen war, indeffsie mir allesmittheilten, und sich über alles mit mir berarhschlag»ten. Ich besann mich oft, was wohl die Ursachedavon seyn möchte, weil mir dieser Unterschied bey ei-nem Manne, der um vieles älter war als ich und derin so enger Verbindung mir ihnen stand, sehr auf-fallend seyn mußte. Seine Thätigkeit war blos kör-perlich. Er kam viel mehr in Gesellschaften als ich xallein er bemerkte wenig, besonders was von wichti-gen und geheimen Dingen dort vvrgieng. Die Trieb-federn des Hofs waren ihm daher unbekannt; Wa-rnern Fall nicht war, weil ich mit denen Personenbeyderley Geschlechts, welche die Hauptrollen spielten,in genauer Bekanntschaft stund, und mir Mühe gab,alles auszuforschen, und Tag für Tag allen jenen Vor-fällen nachzuspüren, welche zu wissen auf jeden Fall un-terhaltend, gewöhnlich nützlich, oft aber sehr vortheil*Haft ist.