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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
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war vielleicht der einzige, der sein ganzes Leben hin«durch sich öffentlich der Andacht ergeben hatte, unddabey doch mit den ausschweifendsten Personen seinerZeit in genauem Umgang stand. Die Meisten vondiesen waren seine Freunde; alle suchten ihn und zo-gen ihn soviel möglich zu ihren Parthien, wo keineAusschweifungen vorgiengen, ohne je über seine, derihrigen so entgegengesetzte Handlungsweise zu spotten.Diese Leute waren die vorzüglichsten und angesehenstenPersonen vom Hose und Militär. Es herrschte Frei-heit und Zutrauen zwischen ihm und ihnen. Siewußten sich aus Achtung für ihn zurückzuhalten, ohnedaß ihre Fröhlichkeit oder ihre Freiheit dadurch ver-ändert wurde. So sehr war er ein froher Gast/ einangenehmer witziger und beliebter Gesellschafter. DieLebhaftigkeit seines Temperaments erzeugte Leidenschaf-ten in ihm, denen seine Frömmigkeit einen peinlichenZaum anlegte, die ihn aber doch zuweilen überwältig-ten und zu manchem Scherz gegen ihn Stoff gaben.

Herr von Beauvilliers hatte oft gewünscht, daßCharost und ich Freunde werden möchten. Es ge«schah und wir haben von der Zeit an, bis jetzt imengsten Vertrauen mit einander gelebt» Den Herrnvon Cambray habe ich nur dem Gesicht nach gekannt.Ich war kaum in die große Welt eingesührt, als etjn Ungnade zu fallen anfieng. Nie bin ich bei) denMysterien dieser kleinen Heerde gegenwärtig gewesen.Ich mußte also bey dem Herzog von Charost weitunter den Herzogen von Chevreuse Und BeauvillierSstehen, wovon man ihn bald die Früchte wird ein-ärndten sehen. Dennoch blieb er nnt ihnen vertrau«llch in Beziehung auf ihre Gnosis (geheime Weisheit),während ich über alles, was den Sraak, den Hof unddas Betragen des Dauphms betraf, sem völlige»

Ver«