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Hürlay.
Angelegenheiten, was beständig der Fall war, mit einanderzu thun, so schrieben sie sich und von einem Zimmer zum amden, gingen versiegelte DilletS. Die des VaierS waren umbarmherzig; die des Sohnes, welcher gern widerbelferte, sehrspitzig; msniais ging er zu seinem Barer, ohne daß er ihnfragen ließ, ob er nickt incommodire. Der Vater antwor»tele, wie er einem Fremden geantwortet haben würde. Sv»bald ais der Evhn erschien, stand der Vater auf, den HutIn der Hand, befahl dem Herrn einen Stuhl zu bringen undsetzte sich nur zugleich mit ihm wieder nieder. Bep dem Ab»schiede stand er auf und machte ihm eine Verbeugung. Frauvon Mousfy, seine Schwerer, sah ihn auf eine nicht »ielungenmere und vertraulichere Weise, ob sie gleich mit ihmln einem Hause wohnte; uud er that oft bey Tische solcheAusfälle ans sie, daß sie aus ihrem Zimmer zu speisen sichbequemen mußte. Sie war eine Heilige von Profession, dt«tn Ton und Äanier.n, in ihrem geschraubten und affectir«len Wese» ihrem Prüder sehr ähnlich war. Die Schwieger»tochter, eine sehr reiche Erbin aus Bretagne, war bey allerTugend und Sanftheit das Opfer dieser drey. Der Sohnharre alles das Höft seines Vaters, aber nicht das Gute;eine Lomposinon von dem hirnlosesten Sruher und der gravi»täti'chffen, strengsten, auf Stelzen gehenden Magistratsper«son; eins Art von Narr, der dabey außerordentlich verschwelt«derifch und ausschweifend war. Er und sein Vater hattensich eingebilvet. Verwandte des Grafen von Opfoi t zu seyn.Weil dieser Harlay hieß. Welch ein glorreicher, so durchauszlorrricher Stamm, und welche assemrte Demuth!
Heinsius,
Großpensionnät'.
Frankreich verlor im I. ,720 einen seiner unversöhntlichsten Feinde, aber ist einer Zeit, wo er ihm nickt mehrschaden konnte, durch den Tod des berühmten Heinsius, Pen«fionnär von Holland. Er war ein und achtzig Jahr alt, leinGeist war aber noch so lebhaft wie im vierzigste«; seine Ge»sundheiz noch rüstig. Eine Krankheit von wenig Tagen, anwelcher der Kummer vielen TheU hatte, war sein Tod; er
starb