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Heinsius.
starb im Haag am z. August. — Geschöpf und nachher in-nigster Vertrauter alleegeltender Rath des Prinzen von Ora-nten und das Werkzeug der unumschränkten Autoritär undGewalt, die er »ich in den vereinigten Provinzen erworben,und hatte ganz dessen Interesse, Neigungen, Haß eingeso,gen. Er folgte ihm zwar nicht in seinen Chargen und in derAutorität, welche sie geben, aber wohl in seinem ganzen Ein-fluß aus die Gemülher und i» seiner Negicrungekunst, undwurde, wie er, das erste bewegende Prinzip und gleichsam derHerr aber wichtigen Delibcrarionen seiner Republik.
Zn der Leidenschaft für seinen großen Plan, Frankreichund den König zu demürhigen, geschmeichelt von der kriechen-den Art, >mt welcher ihm der Prinz Eugen und der Herzogvon Marlbopough den Hof machten, die oft zwey Stundenin seiner Anticbambre warteten, wollte er nichts vom Frie-den kören, und diese drey hatten nichts weniger zum Zweck,als Frankreich noch unter den Frieden von Vcrvins zu dermütl igen. Die Finanzen des Kaisers, wiewohl er der ammeisten interessirte war, waren immer sehr schlecht bestellt;so eisria auch die Engländer waren, so fühlte doch ihr Par-lament die Last einer so ungleichen Vertheilung und verstandsich bey weitem nicht zu dem, was man von ihm hoffenmußte. Es fiel also auf Holland die Last, zu ersehen, wasdiese beyden Mächte fehlen ließen. Sein Haß und disSchmeicheleyen der beyden Helden der Zeit verblendetenHeinsius, er vollendete den Ruin seiner Republik, überwelche sein Credit schaltete. Er war dreißig Jahre Pension-nar, und nie ist ein Pensionnär so Herr oller Geschäfte ge-wesen, man könnte sagen, so absoluter Herr, wenn dieForm der Negierung nicht bey alle dem feine kluge Einklei-dungen und Manivres verlangt hätte, die aber immer voll-komm-» gelangen. Man kann darnach von der Fähigkeit,Kenniniß, Geschicklichkeit, Beredtsamkeit, Erfahrung undGeistcSstärke dieses Ministers urthsiien, der, ohne Statt-halter seit dem Tode des Königs Wilhelm, sich in allem alsdas Haupt, den ersten seiner Republik sah, die so lange her,seit der Zeit des Königs Wilhelm und nachher, blind snncmAntrieb und Rath zu folgen gewohnt war. Aber nach ge-schloßnem Frieden, als der Rausch der Hoffnungen, weich«ein bis zum Erstaunen glücklicher Krieg gab, vorüber war
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