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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
17
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Fleury.

Tag kam, als der Courier, welcher die Ratificationen der»selben nach Petersburg brachte, die ganze Lage der Dingedaselbst verändert fand, dieMizen. denen er sie brachte, vomThrone gestürzt und im Gefängnisi und Elisabetb, bis jetzt«ine ehrenvolle Gefangene, in ihren Platz auf den Throneingesetzt.

Flenn) war fein ganzes Leben Höfling des MarschallSvon Villeroy gewesen. Er sah Frau von Dangeau und Frauvon Levis in vertrautem Verhältnis! mir Frau von Mainre«»oN und in den inner» Zirkeln des Königs; er hatte Hrn.und Frau von Dangeau immer den Hof gemacht» bey denenoft viel Gesellschaft vom Hofe war und die vertraute Freumde des Marschalls waren; und bei, Frau von Levis suchte erEingang zu finden und gewann sie durch seine Manieren,seine Geschmeidigkeit und Worte. Be» der ausierordentlicheirGunst, die er den Marschall von Villeroy beym Könrge ge«nießen sah, bey dem ihn Frau von Mamtenon wieder en»pvrgebracht hatte und rastlos unterstützte, zweifelte er nicht,daß er an den Verfügungen des Königs T'eil habe, besoi«ders seit er ihn als Deauvilliers's Nachfolger im Conseil sähe.Er hakte dem Herzog Maine immer den Hof gemacht;und aus allem diesen schloß er. daß. wenn er sich durch diesebeydcn Damen den Weg bahnte, er Znstructvr werdenkönne. Deyde waren ihm vollkommen zugethan. Frau vonDangeau vermochte viel über den Marschall von Villeroy:dieser und der Herzog Maine waren Theilnchmer des imnern Rathes, dessen Haupt Frau von Maintenon war DieJesuiten kannten ihn zu gut, um ihm zu trauen, und dteßmachte sein Glück. Frau von Maintenon haßte dieten; der Marschall von Villeroy war im Znnern seines Hottzens eben so wenig ihr Freund, Und der Herzog Mainekannte sie zu gut, um aus ihrer Milte einen Lnstructvr zuwünschen, der von ihnen geleitet, unterrichtet, unterstütztwäre. D e,beydcn Damen brachen bey Frau von Mainternon die Dahn, und fanden gute Aufnahme. Frau von Damgeau sprach mit dem Marschall von Villeroy und dieser entrschied sich leicht für kinen Menschen, den er von jeher prote«glrt hatte, so daß er ihn oft in seinem Hause Wohnung gergeben hatte. Dieser eröffnete es dem'Herzog Maine,welcher, da er nichts gegen Fieury ha.te und die Neigungder Frau von Maintenon sähe, sich leicht ihn zu unterstützenNeiikwnrvlgk. AXVH.Lv. b ent»