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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
16
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l6 Fleury.

famkeit anhörtr, versetzt« ihn in ein tiefe« Nachdenken, basuns beyde, da wir zu sprechen aufgehdrt hatten, lange mStillschweigen ließ. Sr unterbrach es zuerst, um von etwa-cmderm zu sprechen. Einen Monat nachher erfuhr ich, daßman uns Lothringen gänzlich und für immer abtrete; ich wardarüber sehr erfreut und ich gestehe, daß ich Ursache davonzu fern glaubte, wiewohl ich mich hütete das geringste davonmerken zu lassen. Das sonderbarste dabey war. daß nach«her der Kardinal und ich nie wieder von Lothringen mit ein«ander gesprochen haben. Man hat bey dem Tode des Kai«serS, dessen Narr bis dahin der Kardinal gewesen war, alledie von ihm gegen uns geschlossenen und Unterzeichneten Trattraten gesehen und hat den Krieg erklären sehen, unter wel«chem Ludwig XIV fast erlegen wäre. Die Niedrigkeiten Zin«zendorfs zu Svissons, die Einwilligung des Kaisers zu sei«ner Erhaltung des Kardinalshute« vor der Kardinalspromsrtion waren die Vorbereitung gewesen, welche Leckeren undder Herzog von Lothringen einen Monat vor dem Tode deSKaisers, welcher Ursache war, daß jene schon ganz gebildeteund zum Ausbruche fertige Ligue entdeckt und in der Geburterstickt wurde, zu so gefährliche» Absichten zu benutzen wuß»ten. Schmerling, der hier alles für den Kaiser führte, währrend Licktenstein den Glanz und den Name» hatte, gab indem Vorzimmer des Kardinals und zwar öffentlich vor allerAugen, dem ersten Kammerdiener des Kardinals Barjac,besten vertrautes Verhältniß mit ihm und Credit jedermanngekannt hat, eine reiche goldene Kette mit dem Medaillondes Kaisers, in dessen Namen, zum Geschenk, und sagte ihmin dessen Namen Dank für die Sorge, die er für die Gersundhett seines Herrn trage und zum Zeichen dieses DankeSund zur Ermunterung, so fort zu fahren, mache ihm derKaiser dieses Geschenk. Barjac nahm es an, der Kar«dinal war darüber entzückt und der ganze Hof stumm vor Er«staunen. Endlich hatte sich der Holländische Ambassadeurebenfalls durch Schmeichcleyen der Art seines Zutrauens beirnächüqt. Er hatte viel Gefallen an ihm und überließ sichihm ganz i» der Periode nach des Kaisers Tode; er glaubte'über Holland zu disponiren und wurde beständig in diesemZrrkhume gehalten bis zum Ausbruch der letzten Revolutionin Rußland zum Besten der Elisabeth, wobcy die Quadruple«Allianz Englands, Oejtreichs, Dauemarks und Rußlands an

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