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entschloß. Nachdem diese Maaßccgeln getroffen waren, sahFleury ein, daß er nun jeden Vorwand, der ihm hinderlichseyn könnte, wegräumcn und daher das Bisthum am äußerrsten Ende des Königreichs aufgeben müsse. In dieser Absichtbat er unter dem Vorwände seiner Gesundheit, daß man esihm abnehmen möchte. Der P. Tcllier, so klug und Hellsethend er war, wurde den Kunstgriff nicht gewahr, der Schrittschien ihm ganz gleichgültig zu seyn; es wurde dadurch einDiSthum für eine seiner Creaturen offen und er suchte nur sowohlfeil als möglich dabey wegzukommen, indem er Fleury»mr eine unbedeutende Abtcy zudachte. Die Abtey Tornuswurde bald darauf vakant, sie wurde Fleury angerragcn, under nahm sie vor der Hand ohne lange zn handeln an, um inder Nähe auf das große Ziel sein jAugenmerk richten zu könr«en, um deßwille» er Frejus verlassen hatte. Er ließ an dieGeistlichkeit seinex Divers ein Abschiedsschrciben ergehen,dessen Ton und Inhalt nicht sehr gebilligt wurde. Der Dösetrieb bald sein Spiel damit. Fleury Halle, da ihm wederdie Wissenschaft, noch Moralität, noch Religion sehr am Herrzeir lag, dogmatische Streitigkeiten immer zu vermeiden gersucht. Da er die Jesuiten nicht zu Freunden halte und inden bessern Gesellschaften cmgcführt war, so hatte er sichdeinen Zwang angethan, die gegen die Zansenisten angeflellreInquisition und Verfolgung zu radeln und halte seine Dioccsimmer in Ruhe gelassen. Die Idee, Jnstruclor zu werden,ließ ihn hierin sein Betragen ändern. Er wollte die Klippenaus dem Wege räumen und allem zuvorkommen in Rücksicht«ines so kützlichen und unumgänglichen Punktes, und dasletzte halbe Jahr seines Dischofthums zu Frejus war er mitnichts anderm beschäftigt, als Inquisition über Lehre, Bü«eher, Confessoren anzustellcn und die wenigen Nonnen seinerDioces zu plagen. Da er Aufsehn errege» wollte, so warder Lerm größer als das Üebel, bas er stiftete; aber dieserLerm, der so ganz nach seiner Absicht war, und den seineFreunde am Hofe geltend zn machen wußten, erscholl bis indie Niederlande und in die Einsamkeit des P. Quesncl. Erhatte so eben sein siebentes Memoire zur Prüfung der Eonsti«tution vollendet, das erst im I. 1716 gedruckt worden ist,und arbeitete an der Vorrede, als er das AbschiedsschrcibenFleurys an den Clerus seiner Dioces erhielt, auf den er schonlange wegen der kürzlich angenommenen Rolle eines neuen
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