Fleury. rz
Sinäls unbewusst, welche von diesen Briefen nichts als dieAufschrift zu sehn bekamen, später zwischen dem Kaiser undihm geführt wurde. Zch beging wieder dicSoltise, ihn bareAuf >i»fme ksatü zu Wachen, daß er betrogen werde. Er er«zählte mir mit derselben Min« der Wohlgefälligkeit und desSelbstvertrauens diesen Briefwechsel, und ohne Ceremonie,fetzte er hinzu, schreibe ich ihm rundheraus, was ich denke;<r antwortet mir mit einer Freundschaft, Vertraulichkeit unl>tinein Respekt, der für dieses Berhältniß nicht größer seyk»kann; Und nun fing er an auf die Sachen selbst einzugchen»die aber noch weit bodenloser waren, als damals bcy demEngländer, »nd schwätzte viel. Zener kurze Krieg vermocht«ihm nicht die Auge» zu öffnen, er glaubte den Frieden durchfein Wort kraft seines persönlichen Ansehens zu Stande ge«bracht zu haben. Er erzählte es wir zu Zssy, als ich von l»Freie zurück kam; und Lothringen, sagte ich, bedingen SieNicht aus? Der gute Mann wurde etwas verlegen und sagt«-Cämpreoon ssy zu voreilig gewesen und habe wider seimnBefehl unterzeichnet- Uber Lothringen? fuhr ich sott- ZaLothringen, erwiederkr er, das haben sie durchaus nicht ab«lireiett wollen. Campredon hat miterzeichiitt und wir habenunsre Anerkennung nicht verweigern wollen. Es war einmalgeschehen. Hierauf stellte ich ihm die Folgen der von ihn»garanrirten pragmatischen Sancnon vor, welche Gefahr eSfür Frankreich seh, wenn der Kaiser Lothringen besitze, derdiesen Staat befestigen» Truppen daselbst halten, Elsaß unddie Franche-Comtö von uns abschneiden und uns nöthigenkönne , eine zwepte befestigte Grenze in den Bierhümecn undkn Champagne zu unterhalten, wofern wir ihn hindern wollttrn, in Paris zu scyn, sobald er wollte; und wie wenigman sich mit Versprechungen begnügen könne, zeige die Ge«schichte Ferdinands des Katholischen und Ludwigs XII undKarls V und Franz I, wiewohl bey diesen die große Vcr«fchiedenheir Statt gefunden habe, daß sie, wenn sie von denAnsprüchen an Italien abstanden, doch von dieser Seite,wegen den dazwischen liegenden Alpen und Staaten von Sa«voyen Ruhe und Sicherheit halten, statt baß uns die Lagevon Lothringen beständig und augenblicklich Gefahr drohe.Dieses Gespräch, in welchem ich mich mehr über diese Dingeverbreitere und mehr Nachdruck brauchte, und das er, bis zuEnde, ohne wich zu unterbrechen, mit der größten Aufmerk-samkeit