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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
12
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»ir Fleury.

geringste Achtungsbezeigung. Er konnte seine Freude nichtverbergen, als er sich gerächt sah. Es ist hier nicht der Orkzu erzählen, wie und bis zu welchem Grade England langeZeit, der Kaiser, dann der Herzog von Lothringen und end«lich Holland zu ihrem Vvrrheii sein blindes Zutrauen unter«halten und seine Leichtgläubigkeit gemlßbrauckt haben. Ichwill hier nur einige Züge ausheben, thciis Weil die Zeit der«selben über die Periode hinausgeht, in der ich mir Still«schweigen anferlegk habe, theils weil sie zu interessant sind,um übergangen zu werden und hier natürlich Platz finden.Man erinnere sich an das berühmte Abentheuer, das demDiscboff von Frejus fast seinen Sturz drahte. Er war immertzeu der geheimen Arbeit zugegen. Mons. le Düc, den erVey dem Tode des Herzogs von Orleans zum Minister ge«macht hatte, dem Namen nach, während er die Sache fürsich behielt, wollte,, auf Anreizen seiner fambsen Maitresse,Frau von Poie, seiner Gegenwart los seyn und mit dem«nktz allein arbeiten. Er hatte eben erst dessen Vermählunggestiftet und vermochte alles über die junge Königin. Diesewußte es zu machen, daß der König kurz vor der Stunde derArbeit zu ihr kam; Mons. le Düc fand sich daselbst mit fei«mm Portefeuille ein und unterdessen wartete der Bischofs vonFrejus im Kabinet des Königs. Müde, eine Stunde langdaselbst passen zu müssen, schickte er zur Königin um zu er«fahren, warum der König so lange bsy ihr verzögere; manließ ihm sagen, er arbeite mir ihr und mir Mons. le Dücallein in ihrem Cabinek, wo sie doch nur kurze Zeit bey denbcyden gewesen war. Der Bischofs, welcher wußte, was erüber beu König vermochte, ging zu Hause und noch denselbenAbend nach Jssy, von wo ans er an.den König einen Briefschickte, dessen Inhalt und Wirkung bekannt ist. Damalswar Robert Walpole, so wie jetzt noch, das Haupt der eng»lischen Regierung und sein Bruder Horazlus war Ambassa»deur in Frankreich, was er so lange geblieben ist. Dieserbegab sich gleich den ander» Morgen nach Zssy zum Bischofs,als es noch unentschieden war, ob er ohne Wiederkehr verlo«ren und gestürzt sey oder ob ihn der König wider Willen deSMons. le Düc zurückrufen und rhck den vorigen Platz wiedergeben würde. Der Bischofs war durch den Schritt des listi«gen Engländers in dieser Krise so gerührt, daß er ihn fürseinen besten Freund hielt. Der Ambassadeur riskirte aber' dabey