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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
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Fleury. y

«uSqezeichnettrn untre den AumonierS des König« an;«schließen, z. B. an die Abbes von Beuveon und von Saint«Luc und an andere seines Standes, die ihm Ein-, machten,so wie an den Marschall van Brllechonds, und den altenDillars, an Frau von Saint Geran, an Hrn. und Fra» vonCastries. Bon ihnen kam er nicht weg und hatte daselbstein sehr angenehmes und für ihn ehrenvolles Leben. Aberder Ainig hatte nicht Unrecht, wenn er darin nichts geistli«cheö fand, und wiewohl er sich sehr klug benahm, so konntedoch unmöglich alle« unbekannt bleiben. Er befand sich alsoin einer Lage. wo er weder rückwärts noch vorwärts konnte,er war im Zirkel der großen Welt, aber in einem Wirbel be<fangen, aus dem ihn nichts herauSzureißen vermochte.

Als FrejuS vakant war, nahm sich der Errbiechoff vonParis, der ihn bis zu Thronen gerührt sah und Mitleid mitihm hatte, auf daS grvßmüthigstr seiner an und wagte trotzdem Verbot des Königs noch einen Versuch für ihn. DerKönia nahm ihn so auf, daß einem jeden andern die Lustvergangen seyn würde, noch ein Wort zu sagen; aber derErzbischoff^bot alle seine Beredtsamkeit auf, um dem Königedas Unrecht vvrzustellen, wenn er, ohne eine auffallende Ur«fache, die er nickt habe, einen Menschen so entehrte und inVerzweiflung setzte, und drang so heftig und so lange inIhn, daß endlich der König ungeduldig wurde und, indemer ihn bey der Schulter anfaßte und nachdrücklich schüttelte»zu ihm sagtetNun denn, Herr Erzbischofs! Sie wollendurchaus, daß ich den Abbe Fleury zum Bischofs von Fre>u«Machen soll; trotz allen den Gründen, die ich Ihnen zehnmalgesagt und wieder gesagt habe, kommen Sie immer wiederdarauf zurück, daß es eine Dioces an der Grenze des Köknigreichs und in einer unsicher» Provinz sey; ich muß Ihnenalso nachgcbcn, um nicht mehr belästigt zu werden; aber ichIhne eS ungern. Denken Sie daran, ich sage cs Ihnenvorher, cS wird Sie gereuen." Aus diese Werse erhielt erZrcjns; nur mit Gewalt vom Könige erzwungen, durch dieAnstrengung und den sauren Schmeiß des ErMschoffS. DerAbbe Ficnry war vor Freuden außer sich und voll Erkennt«Uchkeit für einen so unerivarleten Dienst, der ihn aus demverzweifeltsten Zustande zog, aus dem er keinen Ausweg gese«Heu hakte. Die Prophezeiung des Königs traf mehr als erdachte «in, nur in einer ganz andern Art. Der neu» Bischofs

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