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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
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Wilhelm M.

di« groß« Allianz so weit zu Stand gebracht zu haben, daßsei» Tod keine Auflösung befürchten ließ, und voll Hoffnungauf das Gelingen der von ihm prvjeclirten durch sie gegenFrankreich zu vollführenden heftigen Angnffe. Dieser Geibanke, der ihm bis zury Todeskampfe treu bliev, erquickteihn und diente ihm statt allen Trostes. Man erhielt ihn dieHeyden lehren Tage noch mit starken Liqueurs und geistigenDingen. Was er zuletzt zu sich nahm, war eine Tasse Chortotale. Er starb Sonntags den 19. März, gegen zehn Uhrdes Morgens. Die Prinzessin Anne, seine Stiefschwester,Gemahlin des Prinzen Georg von Dänemark, wurde sogleichals Königin ausgerufe»; wenige Tage darauf erklärte sieihren Gemahl zum Oberadmiral und Generalissimus, rief denGrafen von Rochester, ihren mütterlichen Oucle, und dendurch seinen Geist und seine Werräthcreyen berühmten Sun«derland in ihr Conseil zurück und sandle den Grafen vonMarleboreugh, der in der Folge so berühmt wurde, nachHolland, um daselbst alle die Plaue ihres Vorgängers zuverfolgen.

Der Kardinal von Fkeury.

Das Brsthum Frejus war vakant und der Abbe Flenryhatte lange schon nach einem Biskhum geschmachtet; aber derKönig hatte sich vorgcnornmen, ihm keines zu geben, er ta«dclte seine Aufführung: er lebte zu zerstreut, zu viel in lusti«ger Gesellschaft und es machten zu viele bey ihm den Vorspre««her für ihn. Er hatte oft abschlägliche Antwort gegeben,selbst der Pater de la Chaise hatte umsonst einen Versuch ge«macht und der König hatte erklärt, daß er nichts mehr vonihm hören wollte.

Es waren vier oder fünf Jahre, daß der arme Abte,nach langem Harren, in diese Art von Exkommunikation ver»fallen war, aus der er um so weniger erlöst zu werden hoffte,da er die wachsende Gunst deS Eezbischoffs vo» Paris, derebenfalls nicht glücklicher gewesen war, umsonst für sich mBewegung gesetzt hatte; so daß der arme Mann nicht wußte,was aus ihm werden sollte. Ec war ohne Vermögen undfast so gut »ls ohne Pfründe, Er war. ein zu armer Wicht,

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