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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
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Wilhelm m.

Anstrengung so vieler? Thaten und Geschäfte, welche sein LeeKen gefüllr hatten und wobei- er eine Fähigkeit, Gewand»heit und Urberiegenheik des Geistes gezeigt hatte, durch direr sich die ehrest? Gttvakt >u -Heiland, die Krone von Engtlaut». das Zunauen «ad die Dictatur von ganz Europa,Frankreich ausgenommen, erworben hatte durch diese Anssrrenquag vor den Jahren adgemanct, war König Wilhelmin eine gänzlich - Erschöpfung dev Kräfte und Gesundheit venfallen, in der er aber, da sein Grast nnangegriffen und umgeschwächt blieb, nichts von seinen gewohnten Arbeiten imCa-uner nachiicß. Die Engbrüstigkeit, die er seit mehrernJahren gehabt hatte, nahm sehr zu und es gebrach ihm anAthen,. er rühlre seine» ssui-and und vermöge seiner Geitsie stärke suchte er ihn nicht vor sich zu verhehlen. Er ließKey den berühmtesten A-rften von Europa unter fingfttenNamen medicini ü,e Confulte einhohlen, unter andern beyFagon unter dein Name» eines Pfarrers Dieser, der disSache nahm, wie man sie ihm gab, gab seine Meinungohne alle Schonung und weiter keinen Rath, als sich zu eftnein nahen Tode vorzuvcrcikcn, Da das Ucbel zunahm, soronsuftttte ihn Wilhelm von neuem, aber unter keinem freu»den Namen; Fagon erkannte sogleich die Krankheit deSPfar«rers, er änderte seine Meinung nicht, nahm aber mehr Rück«sichr und verordnte in einer gelehrten Abhandlung die Witttel, die er, wo nicht zur Heilung, doch zur Linderung, schick»lich finde. Die Mittel wurden angewender und gaben Limderung; aber endlich war doch die Zeit da, wo Wilhelmfühlen sollte, daß die größten Menschen Wie die kleinsten cmdiqen. Er ritt noch einigemal spazieren, und er fand sichdarnach besser; da aber sein schwacher abgezehrter Körper dieKraft nicht mehr hacke, sich aus dem Satte! zu halten, sothar er einen Fall, der durch die Erschütterung sein Ende be«schieunigte- Auf dem Sterbebette dachte er so wenig an Reiligion, als er in seinem ganzen Leben daran gedacht hatte.Er gab über alles Befehle, und sprach mir seinen Ministernund Vertrauten mit einer bewundernswürdigen Ruhe und ei»«er Gegenwart des Geistes, die ihn bis zum letzten Augen«blick nicht verließ, wiewohl er in den lehren Tagen seines Le«Lenü von dem heftigsten Erbrechen und Ausleerungen gequältwurde. Einzig mir den Dingen, die von ihm abhjcngc», er»füllt, sah er ruhig sein Ende. Hs re, »nahen, voll Zufriedenheit,

die