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rechtschaffene Leute, von denen nur sehr wenige bloSden äußern Schein annahmen, der von den andern fürWahrheit gehalten wurde. Alle hatten nur einenZweck, von dem sie sich durch kein Unglück abbringenließen; alle arbeiteten mit vereinten Kräften und glei-chen Schritten auf diesen Zweck hin. Dieß war keinanderer als die Zurückberufung des Herrn von Cam-brai, ihres Herrn, und indcß nur für ihn zu lebenund zu achmen, nur nach seinen Grundsätzen zu den-ken und zu handeln, und in allem seine Meynung fürAussprüche GoktcS, deffen Werkzeug er scy, zu hal-ten. Was vermag nicht ein solcher Enthusiasmusin den Herzen und Gemüthern edeldsnkender, geist-voller, feurig und treu liebender Personen, besonderswenn er noch durch die alte, feste und beharrlicheMeynung vergöttlicht wird, daß darinn die Frömmig-keit, Tugend, die Ehre Gottes, die Erhaltung derKirche und ihr eigenes Seelenheil, dem sie gläubig al-les andere aufopferten , bestehe. Hieraus wird manleicht einschen, welche mächtige Triebfeder der Bischofsvon Cambrai, in Rücksicht der Herzoge von Chcvreuseund Beauvilliers und ihrer Gemahlinnen waren, wel-che vier nur ein Herz und eine Seele waren, und inallem gleich fühlten und dachten.
Dieß war vielleicht der einzige Grund, welcherden Herzog.von Beauvilliers, bey dem Tode seinerKinder, und als er mit seiner inneren Familicneinrich-tung in Ordnung war, abhielt sich zurückzuziehen;so wie auch bey den verschiedenen Gelegenheiten, woer so geschäftig war sich selbst zu verderben. Der Her-zog von Chevreuse und er, liebten die Eingezogenheitso sehr, daß ihr ganzes Leben, eine für ihr Amt un-passende Richtung dahin nahm. Allein ihr Eifer undVerlange«, zur Ehr« Gottes der Kirche zri diene«, und