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Unbedeutenden. Die Natur hatte ihn auch mit allenhiezu erforderlichen jTalenten ausgestattet. Er warsanft, einschmeichelnd, hatte einen natürlichen, gefäl-ligen Anstand, einen leichten, fließende», sinnreichen,angenehmen, üppigen Geist, von dem er gleichsam denHahnen in der Hand hatte, und an Oualität undQuantität nur gerade soviel herausließ, als cs jederPerson angemessen war; er wußte sich mit jedem inSVerhältnis; zu setzen, und allen alles zu seyn. SeineGestalt war sonderbar, aber doch edel, auffallend, be-deutend, anziehend, und ließ jeden eine gütige Auf-nähme erwarten; seine Unterhaltung war gefällig, un-gezwungen und immer anständig; sein Umgang be-zaubernd. Seine sich immer gleichbleibende Fröm-migkeit wurde niemand lästig, erbitterte nicht, sondernmachte ihn verehrungswürdig. Er übte eine wohl-verstandene Freygebigkeit, machte einen angemessenenAufwand, der sich auf die Offiziere und Soldaten er-streckte, und bis zur ausgebrciteten Gastfreundschaftgieng; in Rücksicht auf seinen Tisch, auf Meublesund Equipage blieb er in den, feinem Stande ange.messenen Gränzen. Er war eben so geschafftig alsbescheiden, und hielt den Veystand, Len er ander» sounzählig oft leistete, wenn er verborgen bleiben konn-te, sehr geheim; gegen die übrigen war er so gefälligund artig, daß er gleichsam denen verpflichtet seyn,und sie dessen überreden wollte, die ihm Dank schul-dig waren. Er war nie zudringlich, machte nie leereHöflichkeitsbezeugnngen, übte aber gegen jeden, ermochte seyn wer er wollte, eine abgemessene und ver-halcnißmäßige Höflichkeit, die nur immer gerade fürden gemacht schien, an den sie gerichtet war, und auchdieß that er mit der ihm vorzüglich eigenen Genauig-keit. In der Kunst Leiden zu ertragen, war er Vorzug,lich geübt; er erwarb sich dadurch ein Verdienst, wo-
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