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seigneur beherrschte, verfolgte ihn mehr als irgend je-mand, und nirgends fand er eine Zuflucht als in der' unerschütterlichen Freundschaft seines Mündels, derselbst ein Opfer dieser Cabale geworden war, und dernach dein gewöhnlichen Lauf der Natur, es noch zulange bleiben mußte, als daß der Lehrer sich schmei-cheln konnte, das Ende seiner Verfolgungen zu erle-ben, folglich auch nicht hoffen konnte, je aus seinemunkhätiqen Zustand gezogen zu werden. In einemAugenblick wird dieser Mündel Dauphin, in einemandern, wie man sehen wird, gelangt er zu einer Artvon Vorregentschafk. Welcher Uebergang für einenEhrgeizigen! Wir haben ihn schon zur Zeit seiner Un-gnade geschildert.
^ Sein berühmter Telemaque, der ihn am genaue-sten kannte und unheilbar machte, schildert ihn voll-kommen. Dieß waren die Satze seines Mündels,welche man stahl, zusammenstcllte, und als seine An-gelcgcnheiten zur Sprache kamen, ohne sein Wissen,bekannt machte. Herr von Noailles, der keine gerin-gere Absicht hatte, als die Aemter des Herzogs vonBeauvilliers an sich zu ziehen, sagte damals dem Kö-nig, und jedem der es hören wollte, daß nur ein Feindfeiner Person Verfasser davon seyn könne.
Ungeachtet wir diesen Prälaten, der auch nochzur Zeit seiner Ungnade, und unter den sonderbarstenUmstande» ein bedeutender, gefürchteter Mann blieb,schon ziemlich genau kenne», wird es doch nicht über-flüssig seyn, hier noch ein Wort über ihn zu sagen.Er war eitler als alle Frauen , nur gründete sich seineEitelkeit nicht auf kleinliche, sondern auf solide Dinge.Seine Leidenschaft war zu gefallen, und zwar demDieuer wie dem Herrn, dem Bedeutenden wie dem
sanft