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zugleich vor Air und Saint. Venank. Chevilly, derzu Ppcrn commandirte, und erfahren hatte, daß derFeind eine beträchtliche Convoy von Gent ausschicke,ließ den Feldmarschall Ravignan mit 2500 Mann ge-gen diese anrückcn. Ravignan traf die Cvnvvy zuVive Saint Elvi. Sie bestand aus 45 mitMunition und Lebensrnittel gefüllten Packwagen, wel-che durch lzoo Mann am User hin transportirt wur-den. Er griff sie kühn an, und alle wurdengcködtet, ins Wacher geworfen, oder gefangengenommen. Die Cavallene, welche noch zeitig dieFlucht ergriff, verlor wenigstens die Halste. Ravig.nan ließ die 4; Wagen verbrennen, und die rzooPacke Pglver in die inst sprängen, wodurch das DorfVive Saint - Eloi zerstört wurde.
Aire und Saint Venant hielten sich noch immer.Bey beyden Belagerungen sielen ziemlich viele beträcht-liche Angriffe vor. Den 'i2. September waren zuAire die Laufgräben eröffnet worden. Äuebriant, einTochtermann von Desmareks, commandirte daselbst,und machte ernstliche Ausfälle, so wie auch der Che-valier von Selves. Endlich, nach einem langen rühm-lichen Widerstand, capitulirre LLuebriank den 8 No-vember und erhielt alle Bedingungen. Er übergabauch daS Fort Saint Francois, weil er keine Lebens-mittel hineinbringen konnte. Saint Venant hattesich schon einige Zeit vorher ergeben.
So endigte der Feldzug in Flandern, der vor-letzte, welchen Marlborough gemacht hat. Tue Ar-meen begaben sich i» die Ausruhungsquartiere, undbald darauf ins Winterquartier.
Der Feldzug am Rhein war weiter nichts alsdaß man in aller Ruhe zu subnstiren suchte. Er en-digte sich zu gleicher Zeit mit dem in Flandern.
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