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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
294
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Nulle war, oder eine Sache mit Feuer, Gewandtheitund Feinheit durchsetzte; denn dieß war sein größtesTalent, daö er aber nur Key bedeutenden Gelegenhei-ten gellend machte, zum Beyipiel um über den Her-zog von Beauvilliers herzusallen, ohne ihn geradezuanzugreifen. Er setzte ihn in dem Vortrag, den er zumachen hatte, in Verlegenheit und suchte ihn alsdennlächerlich zu machen.

Der Marschall von Villeroy, der unthätigste vonallen, weil eS ihm an Geist und natürlicher Fähigkeitfehlte, er auch durch Vendome's und Chamillarts Fall,die er persönlich haßte, zurückgesetzt war. Er warder besondere Freund von Desmarets, aber auS weiterEntfernung; wegen seiner alten Verbindungen mitBechameil, seinem Schwiegervater, blieb er dem Che-valier von Lothringen und von Estiat, seinen Beschüz-zern, sehr ergeben. Er hatte sich, ungeachtet er dieGnade des Königs verloren hatte, dennoch die Freund-schaft, in manchen Fallen sogar das Vertrauen derFrau von Maintenon zu erhalten gewußt; mit ihrstand er in mancherley Verhaltnisten, und wenn erzu Versailles war, in einem vertrauten Umgang.Tieß geschah zwar nicht oft; sie schrieben sich aberhäufig. Er mußte ihr Aufsätze, die- Flandrischen An-gelegenheiten betreffend, zuschicken, die stets gut vonihr ausgenommen wurden. Ihre schriftlichen Unter-Haltungen liefen immer durch Desmarets Hände, sel-ten durch die der Herzogin von Villeroy. Er standmit Torcy ziemlich gut, hatte auch mit Beauvillierseinige Berührungspuncte; was aber diese beyve weiternicht benutzten, welche auch von la Rocheguyon unddem Herzog von Villeroy sehr gehaßt wurden. Hier«jnn, wie in vielen andern Dingen, und zwar in denwichtigsten, stimmte Vieser (der Herzog von.Villeroy)