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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
293
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Rollen, welche er gezielt, hatten ihm weder dasVertrauen noch die Achtung von irgend jemand er-werben können. Durch sein Betragen gegen Cakinathatte er die gute Meinung aller cdeldenkenden verlo-ren; ja sogar andere scheuten sich mit ihm in Verbin-düng zu treten. Seine Niederträchtigkeit gegen Vau-demont, Venvome und !a Fsuillade, hatte ihn vol-lends um allen Credit gebracht, den er durch seineGesandschaft nach Rom, und durch seine lächerlichenBriefe an den Papst, die er überall bekannt zu ma-chen, sich nicht schämte, nicht wieder erlangen konnte.In der Cabale von Meudon wurde er also bloß gedul-det, aber auch weiter nichts; von den beyden andernaber war er verworfen.

Noailles kam überall herum, und mischte sich inalles. Er wurde aus Rücksichten für seine Tanteund wegen seiner Sprache allgemein gut ausge-nommen; allein als einem jungen Mann, den mannoch nicht hinreichend kannte, und der durch seinengroßen Aufwand und seine häufigen Verbindungen,Aufmerksamkeit und Mißtrauen erregte, wagte mannoch nicht ihm etwas zu vertrauen.

Die drey «Tabaken hatten übrigens ihre Unkerabtkheilungen- Bey der vom hohen Adel war Hareourtzurückhaltend gegen die übrigen, obgleich er mit ihnenund oft durch sie wirkte. Er machte, um mich des ge-wöhnlichen Ausdrucks zu bedienen, mit keinem ge-meine Sache, ausser mit dem Csnzler; dieser aberkonnte ihm bloß .»um Rathgeben nüßen, da er gegenden König und Frau von Maintenon in dem Ve»haltniß stand, daß diese ihn irgend eine Sache zu lei-ten hinderte, ausser zuweilen in dem Conseil, wo erunmittelbar wirke» konnte, wo er aber entweder eine

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