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mit seinem Vater nicht überein; doch vertrugen siesich besser, seit ihre Lebensweise sich verändert hatte, undsie, da der Vater in Ungnade gefallen war, der Sohnaber ein Amt bekommen hatte, nicht an demselbenOrt wohnten.
Chevreuse und Beauvilliers hatten keine Geheim-nisse füreinander, betrugen sich aber sehr zurückhaltendgegen ihre Anhänger. Sie waren nahe Verwandtevon Torcy, allein eineJanscnistische Anwandlung hattesie dennoch, sehr zweckwidrig, von ihm entfernt.
D'Antin und die Frau Herzogin, die an den-selben Orten lebten und durch gleiche Absichten, Be-dürfnisse und Lasier vereinigt waren, hatten ein gro-ßes Mißtrauen gegen die beyden Lothringer, das sieaber unter dem Schein der höchsten Vertraulichkeit ver-bargen, den sie ihrer gegenseitigen Absichten wegen biszum Tod des Königs beybehalten wollten. Sie war-teten auf diesen Augenblick, um alsdann auf Leben undTod mit einander um den alleinigen Besitz von Monseig-neur zu kämpfen, wenn dieser König seyn würde.
Diese Cabale weiteiferte mit der vom hohen Adel,wurde aber von dieser völlig enthüllt, gehaßt und, alsdie ehmalige Vendomesche, gefürchtet.
Sie war der Partey der Minister völlig ent-gegengesetzt; ungeachtet Torcy und die Frau Herz»,gin, folglich auch d'Antin, gegenseitige Rücksichtenwegen der Schwester von Torcy haben mußten, diszu jeder Zeit, und unter allen Umständen eine ver-traute Freundin der Frau Herzogin war, welche beyeiner häßlichen Gestalt doch im Umgang reizend blieb,und einen seltenen Verstand besaß.
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