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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
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und seiner Schwester so eng vereint waren, ergebenhatte. Auch dieß hatte ihn nichts geholfen, und ver-gebens gab er sich alle ersinnliche Muhe, irgendwo ei-nen Einfluß sich zu verschaffen. Die Partei) der Mi-nister war ihm zwar weniger abgeneigt als die beydenandern; sie ließen ihn aber dennoch an nichts Theilnehmen. Er war voll Eifersucht auf die, welche ihmbey dem Commando der Armeen vorgezogen wordenwaren, und bramtts von geheimem Neid über die glän-zende Lage des Marschalls von Boufflcrs, benahmsich aber dennoch sehr demüthig gegen diese alle, ohnesich in irgend ein Verhältniß mit ihnen setzen zu können.

Villars verließ sich auf sich selbst, auf den Kö-nig und Frau von Maintenon, wozu ihn sein unermü-detes Glück berechtigte. Er war zufrieden, hatte we-der Anhänger noch Absichten, ausser allenfalls solche,die ihn persönlich betrafen. In der politischen Weltwar er ein völlig unbedeutendes Wesen, und wünschteauch nichts anders zu seyn; keine der Parteyen warihn aufzusuchen bemüht.

Verwik suchte beyden Parteyen gefällig zu seyn,so 'wie sie wiederum ihm. Durch die englijchenAngelegenheiten hatte er sich mit Torcy, durch seinenPietismus und den letzten Feldzug in Flandern mitden Herzogen von Beauvilliers und Chevreuse, ver-einigt. D'Antin war der einzige Meudonianer, mitdem er gut stand. Der Marschall von Villeroy warsein Freund und Beschützer; er selbst war ein Freundvon Hareonrt, dessen Gewogenheit er immer zu erhal-ten bemüht gewesen war.

Tesse, ein Freund pon Ponkchartram, war' demhohen Adel, so wre den Ministern, verdächtig. Die

Rol-