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war, so wie diese ihr, stimmte sie natürlich mehrfür dieCabale des hohen Adels, besonders da sie Hareourtfür sich eingenommen hatte, sie aber Boufflers ihreAchtung nickt versagen konnte, und eine Freundin derHerzogin von Villeroy war. Den Herzogen vonBeauvillicrS und Chevreuse, welche ihr aus hundertGründen, bey dem Herzog von Bourgogne gefährlichseyn konnten, und denen sie äußerst abgeneigt war,harte sie sich aus Veranlassung der Angelegenheiten mFlandern wieder genähert, und da diese lange dauer-ten, so wurde ihre vorgefaßte ungünstige Meinunggegen jene, sowohl durch ihren Umgang mit ihnen,als auch durch Madame Levi, die sehr gut bey ihr stand,und durch eine ihrer Damen, welche Verstand genughatte, die für ihren Vater und Oheim günstigen Au-genblicke bey ihr zu benutzen, um sehr vieles vermin-dert, so daß sie ihnen nun nicht mehr entgegen war,und zwischen den beyden Cabalen hin und her schwankte.
Die Parthie von Meudon, welche auch die vonVendome war, hielt sich nur in soweit in Schranken,als sie vernünftiger Weise, wegen Monseigneur undgegen die legicimirte Tochter der Herzogin, mit Derman persönlich nicht gut stand, nicht wohl unterlassenkonnte. D'Antin war der Einzige, welchen sie, we-gen des Vorchcils, den sie aus den flandrischen Ange-legenheiten, und wegen seines vertranten Umgangs mitdem König, von den übrigen unterschied.
Tallard, ärgerlich, für unbrauchbar angesehenzu werden, weil man sich ihm von keiner Seite an-vertraute, hing nur an Torcy, dessen Freundschaft ersich erhalten hatte, und an dem MarschaU von Ville-roy, seinem Verwandten und Beschützer. Er wardurch dessen Unglück sehr gedrückt, ungeachtet er sichden Rohan's, welche mit dem Fräulein von Uliebonne
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