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domes Fall. Denn sie konnte diesen , wegen der an.geführten Gründe, zu nichts weiter gebrauchen, alsden Herzog von Vourgogne zu verderben. Da diesergroße Streich am Ende zur Hälfte fehl schlug, wußteVendome sie wenigstens bey Monseigneur besser zusehen. Ich sage: er schlug zur Hälfte fehl. Dennnach ihren schlauen Ränken gericth er gänzlich beyMonseigneur. Dieser konnte nie wieder davon zudem Herzog von Bonrgogne zurückkommen, und ließes ihn sein ganzes Leben hindurch, sehr empfindlich,fühlen.
In Rücksicht ans Chainillart sieht man, aus demStreich, welchen Fräulein von Lillevonne ihm zweimalbeiM Fräulein von Choin spielte, wie wenig sic sich,nachdem beym König der Streich mißlungen war, dochum diesen bekümmerten, seit sie ihn der nntergehendeuSonne gleich hielt. Sie und ihre Schwester rechnetesehr auf den Nachfolger, und zwar schon durch sichselbst, wegen Monseigneur, noch mehr aber, als sieVoisin als Chamillarts Nachfolger sahen, wegenihrer geheimen Verbindungen mit der Frau von Main»lenvn. Für Vandemont, der übrigens mit seinenNichten nur eine Seele ausmachte, konnte nicht vielgewonnen werden; er war mit seinen zur unrechtmä-ßigen Erhöhung seines Standes gemachten Versuchenfür immer abgewicsen; überdieß bekümmerte ihn Ließalles in seiner sonst guten Lage sehr wenig; sein ohne-hin schon gesunkenes Ansehen konnte dadurch nicht mehrviel verlieren.
Herr dü Main^hatte die Herzen des Königs undder Fran von Maincenvn in seiner Gewalt. Erleitete alles, sorgte nur für sich selbst, suchte je«dem zu schaden, wo er konnte, und war daher auchvon allen, die ihn kannten, gefürchtet. Er konnten. Denkwördigk. XXVI. L>v. T Voisin,