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ihrem Gefallen zerstören zu können. Auch wollten siesich mit niemand in ein näheres Verhältniß setzen;und wenn dieß geschah, so war es nur für den Augen-blick einer dringenden Nvthwendigkeit. Sie brauch,ten Streiche nur abzuhalkcn, und da sie im Besitzwaren, dursten sie sich nur vertheidigen, nicht aber et-was erobern. Nur die Lacher hatten sic nicht für sich.Ihre Andacht hielt sie im Zwang; sie wurde leichtlächerlich gemacht. Auf der Seite von la Choin undderFrau von Maintenon hingegen war äusserer Glanzdie Mode und Beineidenswürdigkeit.
Diese beyden Cabalen hielten gleichen Schrittgegen einander. Die letztere nur gieng im Stillen;die andere aber trat mit Geräusch einher, jede Gele-genheit ergreifend um der andern zu schaden. Aufihrer Seite war der ganze Glan; des Hofs und derArmeen, durch den Widerwillen gegen die unerträg-lich werdende Regierung wurde sie zahlreicher, sehrviele kluge Männer aber wurden durch BoufflerSRechtschaffenheit und HarcourtS Talente angezogen.
Die dritte Partey machte d'Antin, die FrauHerzogin, die Fräulein von jillebonne mit ihrerSchwester, und ihrem Oncle der unzertrennlich vonihnen war, und der ganze eigenthümliche Hof vonMeudon. Keine der beyden andern Parteyen wolltemit dieser etwas gemein haben. Beyde fürchteten sie,und mißtrauten ihr, alle aber schonten sie wegen Mon-seigneur, und selbst wegen der Frau Herzogin vonBourgogne. D'Antin und die Frau Herzoginmachten gleichsam eine Person aus; beyde waren gleichverschrieen; sie wurden für die Anführer dieser Parteygehalten. D'Antin war wichtig wegen seines Umgangsmit dem König, der täglich vertrauter wurde, undaus den er eben so stolz war als er ihn gut zu benutzen
wußte;
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