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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
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mit Hofnungen, welche die Geburtsvorzüge, Tugendenund Talente des Herzogs von Bourgogne nährten, sonstaber keine Unterstützung hatten, stund, aus entschiedenerZuneigung, der Herzog von Beauvillicrs, der sich vorallen frey zeigte. Der Herzog von Chevreuse wardie Seele und der Vereinigungspunkt. Der Erzbi-schof von Cambray, blieb, mitten in seiner Ungnadeund Verbannung hier der Steuermann.

Die Untergeordneten dieser Partey waren Tor-cy und DeSmarets, der Pater Tellier, die Jesuitenund die Sulpizianer, die sich sonst von den Jesuitenso entfernt hielten als diese von ihnen. DeömaretS,war ein Freund von dem Marschatt von Villeroy undvon Hüxelles; Torcy stand sich gut mit dem Canzler,weil sie über die Angelegenheiten mit Rom gleicherMeinung, folglich auch gegen die Jesuiten und Sul-pizianer waren. Dagegen konnte er mit seinen Vet-tern, den Herrn von Chevreuse, besonders aber mitBeauvilliers, über diese eigene Art von Angelegenhei-ten nicht Übereinkommen, so daß dadurch oft Mißver-hältnisse und Unannehmlichkeiten zwischen ihnen ent-standen.

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Die genannten Personen von dieser Partie wa-ren unter sich vertrautere Freunde, durch gleiche Be-Lürfniffe aneinander gekettet; sie hatten beständig Ge- L«,legenheit sich zu sehen, ohne das Ansehen zu haben, «G,

als ob sie sich aufsuchten; ihre Aemter waren von der O

Art, daß sie mit ihren Gegnern nichts zu khun hat-ten, und alles unmittelbar erfahren konnten. Ihnenwar möglich, den andern etwas vorzuspiegeln, und ,

wesentliche Dinge, die schon eingeleitek waren, sobald sie eS für gut hielten, wieder zu nichts zu ma» ^chcn. Sie waren in der glücklichen Lage, alles, was '

vorgieng, ganz genau wissen, und die Anschläge nach ,

Ihrem