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Wohnung aufs Beste/ und bekümmerte sich sogar umdie geringsten von ihrer Dienerschaft. Nachdem dießgeschehen war, schloß sie sich wieder in ihr Zimmer ein,ohne weder vor ihr, noch vor ihren Hofdamen zu er.scheinen außer wenn e6 nöthig war. Sie befahl baßalles still und ruhig bleiben sollte, doch so daß allesbesorgt würde, daß es aber so war als ob sie garnicht im Hause wohnte.
Eine Aufnahme die so ganz nach dem Geschmackder Frau von Maintenon war, gab ihr eine günstigeMeinung von ihrer Wirlhin. Ihre Leute, ganz ent-zückt von ihr, waren sehr geschäftig ihr alles was siebey Neerwinden für die Offiziere gcrhan hakte, zu er-zählen, und ihre Freygebigkeit, die gute Ordnung imHause, ihre guten Werke und ihre Frömmigkeit zurühmen. Eine glückliche Kleinigkeit, glücklich vor-ausgesehen, gewann ihr vollends ganz das Herz derFrau von Maintenon. Die Witterung verändertesich plötzlich von einer unmäßigen Hitze zu einer feuch-ten Kälce, die lange anhielt. Sogleich fand Frauvon Maintenon in einer Ecke des Zimmers ein schönes,aber ganz einfaches Nachtkleid; ein Geschenk Vasihr um so angenehmer war, da sie keine wärmer»Kleider bey sich hatte, und es ihr auf eine so unerwar-tete und anspruchlose Weise gegeben war.
Die Zurückhaltung der Madame Volsin gefielunendlich. Es dauerte oft zmey Tage, ohne daß sieeinen Besuch machte, auch nicht einmal im Vorbey-gehen. Sie erschien nur vor ihr, wenn sie gerufenwurde, und auch dann machte sie die Mine, daß siekaum wage sich niederzusetzen, und war immer im Be-griff, sich wieder zu entfernen, aus Furcht sie möchteihr beschwerlich fallen. Eine solche feine Aufmerksam-keit, an welche Frau von Maintenon nicht gewöhnt
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