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er daselbst bekam, verschwiegen, und daß es der Kö-mg anderswoher mit Erstaunen erfahren habe.
Sein Unvermögen in diesem oder jenen, und daßer keinen Schrecken einjagen wollte, waren noch keineVerbrechen, allein der buchstäbliche und empfindlicheMarschall sah sie dafür an. Er hat es mir oft geklagt,und es ist mir nie gelungen ihn darüber zu verständigen.Ausser dem glaubte er, Chamillürt ftye seinen Geschäftennicht gewachsen, und aufgemuntert durch Frau vonMaintenon, welche ganz für ihn durch Harcvurt ein-genommen war, that sich der Marschall in Rücksicht aufden Minister, wenig Zwang an, sondern schien sichgleichsam als ein guter Bürger eine Ehre daraus zumachen; so wie derMärschall von Haicourt ihn in Pri-vatgesellschaften ganz kunstmäßig herabsetzte.
Eines Tags sprach er bey der Frau von Mainrenon,welcher er dadurch nicht zu mißfallen glaubte, sehr hartgegen ihn. Sie fragte ihn: wen er denn an seine Stellesetzen würde? Herrn Fagon, antwortete er ihr ganz un-bekümmert. Sie sing an zu lachen, erklärte aber,daß es gegenwärtig nicht Zeit sey zu scherzen» Ichscherze auch gar nicht Madame, versetzte er. Herr Fa»gon ist ein guter Arzt, aber kein Kriegsmann, eben sojener; Herr Fagon ist ein Mann von viel Verstandund Klugheit, Herrn Chümillart fehlt beydes; HereFagon wird aus Mangel an Eefahrung vielleicht an-sanglich Fehler Machen, allein sein Verstand wird siebald wieder zu verbessern wissen. Herr ChamillartMacht ebenfalls Fehler, und wird zum Verderben deSStaats noch ferner welche Machen, ohne im Standezu seyn, sie je wieder zu verbessern. Ich wiederhohleihnen daher ganz ernstlich, daß Herr Fägvn seinen Plcijweit besser aussüllen würde als er.
A, Denkwürdigk. XXVft Bv« S Es
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