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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
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worauf er kurz vor Flottes Ankunft heimlich arretirtwurde. Dieser war zwar weniger vorlaut, allein erkonnte ohne Rcnaut sich nicht in die Sache finden,Und fiel in die Schlinge. Sie hielten die Zwischen-zeit von dieser gänzlichen Zurückberufung, und hernachLas partielle Zurückgehen der französischen Truppen, füreinen schwankenden Zeitpunkt, den man benutzen müß-te. Diejenigen welche den Herzog von Orleans inSpanien zu diesem unsinnigen und unausführbarenPlan verleitet hatten, benutzten die nehmlichen Um-stände, um die Parthey zu verstärken, und alle thatenes mit so wenig Vorsicht, daß ihre eben so thörichtpHandlungsweise als 'Absicht, leicht offenbar werdenmußte; wodurch alsdenn die ganze ärgerliche undschimpfliche Unordnung entstand.

Dieß war der erste Keim von dem Hasse desSpanischen Hofs gegen den Herzog von Orleans,aus dem in der Folge der Zeit so viele BegebenheitenHervorgiengen. Die Feindschaft des Hofs warjso nn-versöhnlich, daß er nicht einmal über die Unterneh-mung gründlich unterrichtet seyn wollte. Ich wendemich wieder zu Begebenheiten, die auf das Ministe-rium von Ludwig dem XIV. und seinem HofBezug haben.

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Chamillart stand gefährlich, und ich konnte an demmöglichst bösen Willen der Frau von Maintenon undder Herzogin von BvUrgogne gegen ihn nicht zweifle»;er war beständig unter den Klauen zweyer wildenHetzhunde. Der Marschall von BoufflerS warihm nie gewogen gewesen, und klagte neuerlichwieder sehr heftig, über das was er in Lille versehenhatte. Er hatte gehört, ,daß er einige Wunden, die

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