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verleiten kaffen, wie es höchst nöthig seye, daß er sichdurch fein Ansehn und ein kluges Betragen, so gut alsnoch möglich seye, wieder herauszuziehen suche,und sich zu einer Zeit wo ihn alles verlasse, und ersich ohnehin schon in einer höchst traurigen sage befin-de, nicht auch noch sich selbst verlassen möchte. Erbilligte meinen Rath, sah seinen Fehler zum Theil ein,und gestand mir, daß er Renauc zu diesem Endzweckin Spanien gelassen habe, und Flotte sich daselbst mitihm habe vereinigen sollen»
Die Prinzessin von Ursini hatte zu viele Spionealler Art; sie haßte den Herzog von Orleans zu sehr;ihr Verdacht, daß er die Unzufriedenen in Schutzgenommen habe, war zu stark; das Betragen desin Spanien zurückgebliebenen Renault, war ihr, seitsie seine Zurückberufung begehrt hatte, zu verdächtig;Flotte'S Ankunft, unter dem so eiteln geringfügigenVorwand die Geräthschaften abzuholen, während eSnicht an Leuten hiezu gefehlt hätte, bestärkte sie nochmehr darinn. Kurz es lag ihr zu viel daran, dieGeheimnisse des Herzogs von Orleans auszuforschenund ihm zu schaden, als daß es ihr nicht.hätte gelin-gen sollen.
R enaut soll sich, wie ich indeß gehört habe, aus-serst unklug betragen und sich durch seine Aus-undEingänge, so wie durch seine Gesellschaft den gerech-ten Verwacht der Prinzessin von Ursini zugezogen ha-ben, mit deren Feinden er umging. Dieser Menschverlor den Kopf, auö Stolz, sich als Vertrauten undVermittler solcher wichtigen und hohen Angelegenhei-ten ansehen zu dürfen. Er hielt sich für den Schieds-richter, von dem die Belohnungen derer abhingen, wel-che sich zu der Parthey bekennen würden, und war sounvorsichtig sich durch seine eigene Reden zu verrathen,
worauf