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Herzog und die Herzogin ließen mich leicht ein»sehen, daß meine Feinde bey meinem gegenwär-tigen Verhältniß mit dem König meine Verbindungmit dem Herzog von Orleans sehr zu meinem Nach,theil benutzen konnten. Allein ich glaubte, auch beyHofe, so wie im Kriege, müsse ein rechtschaffener Mannseinen Muth nicht verlieren, und bey einer richtigenklugen Beurtheilung allen Gefahren trotz bieten. Ich^ hielt in meinem Fall für gut, nicht die geringste Furchtmerken zu lassen, und meine alte vertraute Verbindungmit dem Herzog von Orleans, zu einer Zeit wo ervon jedermann verlassen war, und sie also am meistenbedurfte, ebenso fortzuseßen wie vorher.
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Die Antwort von Spanien war schon längst an-gekommeu, ohne daß man davon gesprochen hatte.Der Herzog von Orleans entdeckte mir, es hätten ihnmehrere bedeutende Personen und Große von Spanienversichert, der König könne sich unmöglich auf demThron erhalten, und hätten ihm daher den Vorschlaggemacht, er möchte seinen Fall befördern und sich seinesThrones bemächtigen. Ec habe diesen Antrag mitverdienter Verachtung ausgeschlagxn; habe ihn aberin dem Fall anzunehmen versprochen, wenn Philippder V. von selbst falle, und ihm keine Hoffnung zurWiedererlangung seines Thrones bleibe; weil es ihmalsdann keinen Nachrheil, dem König und Frankreichaber dadurch Vortheil bringe, wenn er in seinemHaus Spanien erhalte, was für ihn eben so vortheil.I hast seyn müsse, als für ihn selbst. Da dieß ohne dcSKönigs Mitwissen geschehe, so werde er eben so wenig mVerlegenheil seyn, durch den Frieden zu entsagen, als dieFeinde darüber, daß cm Prinz von dem Land selbst aufden Thron gesetzt Werve, so Laß er von Frankreich getrennt,
und