mal sagen , und übergab die Brieftasche, worauf ihmder Gcfreyte ankündigte, er sey frcy, und könne seineReise weiter fortsetzen. Flotte wurde zu gleicher Zeitauf ein Pferd gesetzt und von Offizieren umgeben, diesich seiner Person versicherten. Er wurde zu demMarquis von Aguilar, in daS nehmliche Quartier ge-führt, von wo er eben abgereist war. Dieser Mar.quis von Aguilar, ein Grand von Spanien und Sohndes alcen Trigilliana, ist derselbe, welcher nach Pariskam, um die unglückliche Belagerung von Barcelonazur Ausführung zu bringen. Er war damals Chefder Spanischen Truppen unter dem Marschall vonVesons, und eine Creatur der Prinzessin von Ursini.
Sobald er von Klotte'S Verhaftuug Nachrichthatte, gieng er zu BesonS, und entschuldigte das,waS er ohne seine Erlaub«iß und ohne sein Vorwissenseinen Leuten zu thun besohlen hatte, aufs dcmüthigste,zeigte aber zugleich eine eigenhändige Ordre vom Kö-nig von Spanien, worinn eS ihm aufgetragen war.So aufgebracht auch BesonS war, so hörte er ihndoch an, ohne ihn zu unterbrechen, und las die vomKönig hiezu gegebene Ordre, worinn ausdrücklichstand, daß man ihm vorher nichts davon sagen sollte.Als er sie dem Marquis von Aguilar zurückgab, sagte erihm: Flotte, den er als einen gescheiden Mann gs.kannt habe, müsse sehr schuldig seyn, da ihn der Kö-nig von Spanien, ungeachtet er dem Herzog von Or-leanS angehöre, so hart habe behandeln lassen. Erverließ Aguilar, höchst erstaunt über diese Begeben-hcit, die er so klug war, dem Herzog von Orleanssogleich zu melden. Er schrieb diesem, er werdecs nur mit der gewöhnlichen Post, die erst 6 Ta-ge nach diesem eben abgeschickten Eilboten abgchenwerde, dem König melden; und gab dem Curierein Villet mit, daS er dem Herzog von Orleans
ganz