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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
263
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Die Dragoner, welche Franzosen waren, woll-ken sie anfangs aus Höflichkeit noch weiter begleiten,nachher aber wollten sic sich wirklich von ihnen treu-neu. Sobald die Schwadronen dieß bemerkten, rir-ten sie im Trott herzu, und verhinderten die Drago-ner, sich zurück zu ziehen. Der nahe Lerm machte,daß der Commiffair heraussah, was es gebe. Ermerkte, daß man Absicht auf sie hatte, sagte eS Flotte,und fragte ihn, ob er keine Papiere Hey sich habe.Flotte behielt seine Fassung; allein sogleich nachhersah er einige detaschirte Cavaleristen, die ihnen im-mer zur Seite ritten. Nun erst bat er den Com-missair , er möchte ein? Brieftasche, die er ihm heim-lich zusteckte, zu sich nehmen. Es war zu spät, einervon den Cavaleristen bemerkte es, und hielt den W-t>gen an, der von den übrigen umringt wurde. DieDragoner machten Miene, den Wagen vertheidigenzu wollen; allein der Anführer der Schwadronen,näherte sich dem Dragoner Lieutenant, und sagte ihmhöflich: er habe seine Ordre. Ueberdieß verbiete ihmdie Ungleichheit der Anzahl, sich zu widerstehen; undes würde ihm sehr leid thun, ihn entwaffnen zu müssen.

Unter diesen Umstanden blieb nichts mehr zu thunübrig. Ein Gefreiter von der königlich SpanischenLeibwache, der unter dessen unbemerkc unter den Ca-vsleriften gestanden hatte, näherte sich dem Wagen,und iegitimirte sich durch eine schriftliche Ordre. Erließ Flotte und den Commiffär aussteigen, durchsuchteerst den Wagen, hernach Flotte, und unterrichtet, wieer war, befahl er dem Commiffär, diezenigen Papiereherauszugeben, welche ihm Flotte heimlich zugesteckt ha-be, mit der Bedrohung, daß er eine üble Behandlung zuerwarten hatte, wenn er ihn uöchige, ihn selbst zudurchsuchen. Der Commiffär ließ sich dies; nicht zwey-

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