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wenn er seine Protestation auf eine gute Art einlege.Diese Unterredung hat mir wenigstens der Herzog vonOrleans erzählt; ich muß aber, der Genauigkeit wergen, anführen, daß eö in der Folge Wenige glaubenwollen.
Der Prinz wählte zu diesem Geschäft einen ge-wissen Flotte, den ich eben so wenig gesehen habe,als Rcnaut, weil ich nicht oft ins Haus kam, undniemand daselbst kannte. Flotte war ein Mann vonvielem Kopf, auch von vieler Kühnheit und Gewand-heit. Als ein solcher wurde er dem Herrn von Lausüngerühmt, welcher Gebrauch davon machte, und sichseiner in seinen wichtigsten Angelegenheiten mit Ma-demoiselle bediente. Flotte hatte sich viele Mühe da«bey gegeben, und war endlich, als das vornehmsteWerkzeug von allem, was zwischen ihnen, währendihrer betrübtesten Zeiten und selbst seit der VerhaftungdeS Herrn von jausün bis zu feiner Zurückkunft, undUneinigkeit mit Mademoiselle geschehen war, endlichzu dieser übergegangen. Nach ihrem Tod trat er inMonsieur'sDienste, und nach dessen Absterben blieb erdem Herzog von Orleans, der ihn im Kriege als ver-trauten Adjutanten, in Italien und Spanien ge-braucht hat.
Dieser Mann, der, wie man fleht, sein ganzesLeben mit Intriguen zugebracht hatte, gieng geradenach Madrid. Unterwegs erhielt er Briefe von Re-naut, welcher immer dort geblieben war, und ihm vonseiner Abreise und dem Ork, wo er ihn treffen würde,Nachricht gab. Flotte fand ihn nicht an dem angege-benen Ort; er glaubte, seine Abreise habe sich verzögert,er werde ihm erst weiterhin begegnen. Da aber auchdies nicht der Fall war, so zweifelte er nicht mehr,daß er ihn in Madrid erwarte. Aber auch dort suchteer ihn vergebens. Er sprach dort einige Personen,
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