Die Angelegenheiten seyen ihrer Entscheidung nah«.,und man könne nicht wissen, zu wessen Vorrheil sieausschlagen würden. Wenn sein Enkelsohn sich ganzder Sache entziehe, so scy cS nicht der Mühe wehrt,sich über die Administration mit der Prinzessin vonUrsini einznlassen; wenn er aber die Krone behielte,so würde es alsdann Zeit seyn, über die Beweste davongründlich zu sprechen. Er würde alsdann seinen Nef-fen gerne darüber um Rath ftagci^.
Der Herzog von Orleans ließ eS dabey; mir er-zahlte er diese Unterhaltung, ohne, wie mir schien,darüber sehr betrübt zu seyn. Ich war cs, wegender dabey angegebenen Gründe, mehr als er. Ersagte mir: die ganze Geschichte seye von der Prinzessinvon Ursini gerade an die Frau von Maintenon gebrachtworden; dieß habe er vom König erfahren, nehmlichdaß die Prinzessin von Ursini, sich in dieser Sache ohnealle weitere Vermittlung, an jene gewandt habe; auchbedurfte sie keiner Umwege, besonders bey einer gemein-schaftlichen Rache.
Kurz nachher wurde es bekannt, der Herzog vonOrleans würde nicht wieder nach Spanien gehen, weiljetzt dort nichts, mehr zu thun sey, als die französischenTruppen zurückzusühren, und dieses Geschäft sich nichtfür ihn schicke.
Der König sagte zum Herzog von Orleans: ermöchte seine Gerathschafcen zurück bringen lassen. Doch,sagte er »hm ins Ohr, er möchte sie durch einen vonfeinen keuten abholen lassen, der, unter den gegenwär-tigen Umstanden, auf allen Fall, der Ueberbringer sei-rier förmlichen Protestation seyn könnte, wenn PhilippV. durch einen Tractat den spanischen Thron verlassenwollte. Sein Neffe erhalte sich dadurch seine Rechte,
wenn