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Einige Zeit nachher fragte ihn der König: ob erwohl Lust hätte, wieder nach Spanien zu gehen?Er äußerte hierauf, daß er zwar wohl'wieder dienenmöchte, zeigte aber eben kein besonderes Verlangen hie-zu. Er bemerkte nicht, daß die Frage einen wichti-gen Grund hatte. Ich tadelte seine Unbekümmertheit,und stellte ihm vor, wie vortheilhast es für ihn seynwürde, seine Feldzüge nur mit dem Frieden zu endi-gen. Wenn er während des Kriegs aufhöre, zu die-nen, so würde er den übrigen verabschiedeten Gene-ralen glerch gesetzt, alles, was er indeß gethan, ver-gessen seyn, er aber nur noch seines Rangs wegengeehrt werden. Wenn er hingegen bis zu Ende die-ses Kriegs mit Ruhm diene; so könne es ihm nichtleicht fehlen, auch noch nach dem Frieden ein bedeu-tender Mann zu bleiben. Ueberdieß (denn man glaub-te damals noch gewiß, Monseigneur und der Herzogvon Bourgogne würden Dienste nehmen) würde ersich in keinem Lande so gut befinden als in Spanien,wo er entfernt von Neidern, Mitbewerbern und Ca-binetsordren in Freyheit leben könne. In Flandernunter Monseigneur, oder in Deutschland unter demHerzog von Bourgogne zu dienen, fty etwas ganzanderes, als eine Armee commandircn.
In Flandern würde er eine peinliche Nebenrollean einem gefährlichen Hofe spielen, und wenn die Po-litik siegen sollte, würde seine Ehre ans dem Spielstehen; wo nicht, so würde er von seinen Neidern undFeinden manche unangenehme Widersprüche zu erwar-ten haben, die sie alsvenn, je nachdem die Sachengut oder schlimm ablaufen sollten, auf eine nachthei«lige Art gegen ihn geltend machen würden.
In Deutschland, wo der Herzog von Hareourtund der Herzog von Hannover weiter nichts suchten,N.Senkwfirvigk.XXVI,^' R «lS