------------ 255
ein ganzes Jahr hindurch die ausgelassenen Streichegetrieben.
Der Prinz und der General, die nun in Spanieneinander als Feinde gegenüber standen, erinnerten stchjener schönen Zeiten und gaben sich, so viel als möglichwar, gegenseitige Beweise ihrer alten Anhänglichkeit.Sie benutzten jede Gelegenheit, sich zu schreiben, wennTrompeter abgingen, Pässe gegeben wurden, oder beyAuswechslung der Gefangenen, und andern ähnlichenFällen.
Die, welche mit dem Gonvernementder Prinzessinvon dlrsini unzufrieden waren, versammelten sich umden Prinzen. Er machte daraus so gar kein Geheim-niß, daß er, als er wieder nach Madrid kan;, sichmehrerer von ihnen annahm, einige wieder in Gunstsetzte, andern das erlangen half, was ste wünschren.Auf die Vorwürfe, welche ihm dis Prinzessin von Ur-sich, in Gegenwart des Königs und der Königin hier-über machte, antwortete er: er habe auf diese Art ih-nen zu dienen geglaubt, indem er diesen Menschen ei-nen Mittelweg zwischen Madrid und Barcelona ge-zeigt habe, da sie gewiß ihre Wurh getrieben habenwürde, sich an den letzter;; Ork hinzuwenden, wennsie nicht ihre Zuflucht zu ihm genommen, und er siedurch Zureden davon zurückgchalten hätte. Keinesvon allen Dreyen wußte ein Wort hierauf zu antwor-ten, und als er erklärte, er wolle diesen senken keinGehör mehr geben, baten sie ihn dringend, es fernerzu rhun. Ebenso baten sie ihn, seine Rückkehr nachSpanien zu beschleunigen. So trennten sie sich, wiees schien, sehr miteinander zufrieden.
In dieser Absicht ließ er alle seine Gerathschcssten,mit einem Namens Renaut zurück, welchen der Her.
Zog