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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
254
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die Prinzessin von Ursini aus Ehrgeiz und Habsuchtbeging, und konnte leicht merken, wie sehr sie gehaßtund gefürchtet wurde. Vielleicht brachte.ihn bloSNeugierde dazu, einige von den vornehmsten Mißve»,gnügten anzuhören. Die Fürsten! wünschen mehr noch,als alle andere Menschen, geliedt'zu seyn.- , , ,

In ganz Spanien und bis hieher erscholl das'job seiner Tapferkeit, .Fähigkeit, Pünktlichkeit, seines'Fleißes, Muchs und Geistes, seiner Thäligkeit, Gs-^wandtheik, seutsecligkeit und Sanftmuth. Ich weiß'auch nicht, ob er nicht, selbst,, die Beweise .der.Ehrer-bietung , welche, man seinem Mang und-seiner Machtschuldig war, für Person!ieye^Verehrung hielt, undwie weit ihn diese SchnieicheleUu entzücksen usH viel«leicht irre führten. .. ..s . ^

Nachdem er die kaum bemerkbaren,'dM'unver«kennbare» Wirkungen seines unvorsichtigen Scherzeswahrgenvmmen hatte, war er, wahrend seines zwey-ten Feldzugs und nachherrgen Ausenkhalts iu Madrid,noch neugieriger auf das Benehmen derPrMzcssin vonUrsini. Auch lieh er den Klagen der Ui'.zustiedenenein geneigteres Ohr, jedoch ohne einen Geöräuch da-^von zu machen. ''

Stanhope, ein Vetter von dem, welcher zu ei«Ner Zeit Gesandter in Spanien, und nachherigekStaatssecrekait in England lvar-, com m and irre dieEngländer, und war der ziveyte.chcy-cher Armee,deSGrafen von Staremberg, welche der des Herzogsvon Orleans gegenüber stand. Dieser-englische Ge-ueräl war ehemals sehr ausschweifend -gewesen. Erhatte seine Jugendzeit in Paris zugebracht, und da«selbst mit dem AblM DuborS seht lustig und Vc-rcraue-gelebt, und daher auch mib-dem Herzog von Orleans