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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
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ehrend und nur aus Zwang geschloffen, auflösen las.sen, und folglich seine Kinder jür Bastarde erklären.Da er keine Nachkommen von der verwittwcten Koni-gin von Spanien hoffen könne; so werde er alsdannihren Tod als eine Wohlkhat der Zeit und des Alkerserwarten, um die Frau von Argeiiron zu Heurathen,welcher von den Genien eine Krone versprochen seynsolle. Um ihm nichts zu verhehlen, müsse ich nochhinzuseßen: Man halte ihn für sehr froh, daß das Le-den der Herzogin von Orleans, trotz ihrer Kränklich,keit, Schwangerschaft und neulichen Niederkunfterhalten worden sey, weil dadurch seine boshaftenVerlaumder beschämt Und zum Schweigen gebrachtworden seyen, welche niederträchtig genug gewesen«ren ckUszustreuen, daß Er seine Gemahlin vergiftethabe und zeigen wolle, er sen nickt umsonst ein Sohnvon Monsieur, werde auch seine Maitreffe Heurathen.

Bey dieser schrecklichen Erzählung wurde der Her-zog. von Orleans von einem unbeschreiblichen Abscheuund Schmerz ergriffen, sich auf eine so giftige undgrausame Art verläUMdek zu wissen. Er schrie meh-rere male laut auf; ich ließ ihn aber nicht zum Wortkommen, um ihm alles nach einander zu sagen, unddiesen bittern Kelch auf einmal auszuleeren.

Wir kommen wieder aufdie Verhältnisse des Her-zvgS von Orleans in Spanien zurück.

Der Prinz sah bald ein, daß er nicht wohl ge-than hatte, sich mir der Frau von Mainkeuo» enc-zweyk zu haben, und war von der Zeit an genökhigk,ferne Feindin genauer zu beobachten, um sich gegen sieverchetdigen zu können. Er kannte die Fehler, welche

die