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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
250
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Neigung für die Königin von Spanien beschuldigte. ^Er beruhigte mich hierüber völlig, indem in Spaniengar nicht daran gedacht worden war, und er, sowohl ^seit dem Ende des ersten Feldzugs daselbst, als auch ;>>'bey seinem nachherigen Aufenthalt in Madrid, nichtdie geringste Vermmhung dazu gegeben hatte. § N

3» M, ^

Ich kann den Witz, wodurch sich der Herzog vonOrleans den ersten Haß der Günstlingin beyder Höse .zugezogen hat, nicht mit Stillschweigen übergehen. W

Eines Abends , als er mit mehreren Franzosenund Spaniern aus dem Gefolge bey Tische saß, dieGesellschaft ein wenig zu lustig wurde und er vomWeine erhitzt war, nahm er, ärgerlich über die unum-schränkte Herrschaft der Prinzessin von Ursini das Glas,und sagte: Meine Herrn, ich trinke Ihnen die Ge-

sundhci! des Lnn Oa^itsins und des t^on l-iieurensnr !ch§"--zu. (.Ich bitte meine Leser um Verzeihung, daß ich Jh- )«ik sch-,uen seine Worte so buchstäblich mircheile, allein sie lei- Mi!den keine Umschreibung.) *) mK:

Niemand, selbst der Prinz nicht, wagte eine libich :Auslegung darüber zu machen; allein alle fiengen an MisLzu lachen, und vergaßen die Politik. Es entstand einschimpflicher Lermcn. Kaum eine halbe Stunde nach- Mchher wurde es der Prinzessin von Ursini, die sich fürden Lieutenant erkannte, gemeldet. Diese, äußerstdarüber aufgebracht, theilte den Vorfall der Frau von ssM,

Maintenon mit. Daherdie Z ö r n e! ^ Sie

konnten es dem Herzog von Orleans nie verzeihen. ch«,,,

Die Prinzessin von Ursini, welche alles gechanhatte, um ihm gefällig zu scyn, fand sich nicht nur «rh.

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») Ncuqienge kennen einen Rechtsgelehrten über das 6rimencon. coiisültireü.