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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
248
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sicht des Herzogs war , so wurde sie doch für diesenPrinzen die Quelle seiner nackchengen seiden und derBitterkeiten, die sich über sein ganzes folgendes LebenVerbreitet n, auch sogar über die freyeste unbeschränkte-sie Periode desselben, während welcher er allein svuve-raine Macht hatte.

Ohne hier zu frühe etwas über seinen Characterzu sagen, will ich bloß folgendes von ihm anmerken.Seine Geschäfclostgkeik verleitete ihn, häufig von Pariswegzureisen, sich aus zweckloser Neugierde nur derChemie, sogar mit Nachforschungen über die Wahr-sagerkunst zu beschäftigen. Mit frechem LeichtsinnÜberließ er sich, unbekümmert um den Hof, noch un-bekümmerter um seine Gemahlin, seiner Maitresse,der Frau von Argenkvn, der Lüdcrlichkeit, und schlech-ten Gesellschaften. Dadurch harte er sowohl bey derWelt, als bey dem König» viel von seinem Credit ver.koren, als die Noch den König zwang, ihn nach Ita»licn abzuschicken, um dem Herzog von Vendome da-selbst wieder anfzuhelfen. Sein Betragen bey Turin,wo er den unglücklichen Ausgang vvrhergesehen, undMarchin auf alle Art zu andern Maasrcgeln zu bewe-gen gesucht hatte, nebst seinen nachhsrigen muchvollenVersuchen, mit der Armee wieder nach Italien zu ge.hen, bewogen den König, ihm, gleichsam zum Trost,das Commando der Armeen in Spanien zu übergeben.

Der König hatte ihm zu verstehen gegeben, Erwünschte, daß er mit der Prinzessin von Ursini in gu.tem Vernehmen bleiben, und sich in keine andere alsden Krieg betreffende Angelegenheiten mischen möchte.Der Herzog von Orleans war diesen Befehlen genaunachgekommen. Die Prinzessin von Ursini hatteihm gefällig zu feyn sich bemüht, und mir selbst Lobes««rhebungen von ihm geschrieben, die »sicht unbekannt

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