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haben gezeigt, welche wichtige Dienste der Her-zog von Orleans in Italien dem König geleistet. InSpanien hatte er Valenzia wieder zum Gehorsam ge-bracht, Saragossa unterwürfig gemacht, Lerida nebstdem Schloß, auch die Stadt Tortosa, belagert undeingenommen, und sich überall durch feine Tapferkeitausgezeichnet. Er that genug, tim sich den Neid derPrinzen und Großen an den beyden Höfen, Madridund Versailles, zuzuziehen.
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Allein als man argwöhnte, und nachher ent-deckte, daß er im Sinne habe, sich des SpanischenThrons zu versichern, verwandelte sich diese Eifersuchtin Haß und Wuth. Sein Vorhaben, unschuldigerals man damals glauben konnte, wurde mit Lenschwärzesten Farben gewählt. Es war nur dir Wir-kung der Herzhaftigkeit eines Prinzen, welcher sich sä-hig fühlte, den Scepker zu kragen, der ein Recht aufdie Spanische Krone Hatte, und den man deswegensogar zum Nachfolger vorgeschlagen hatte. Ueberdießwar Philipp der V. so weit.gesunken, daß er im Be-griff mar, den Thron zu verlassen. Das Unglück vonFrankreich und Spanien schien ihn zu zwingen, baldder Krone zu entsagen. So unschuldig also diese Ab-