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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
234
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de er, nach dem Taufactus, auf zwey Monate nach Frank«reich gehen.

(2. Dezember.)

Ich erfahre eben von Sr. königlichen Hoheit, manhabe ihm hinterbracbt, wir beyde, Sie und ich, seyenmit einander einverstanden gewesen, um zu hindern, daßihm die Eroberung von Lerida nicht gelänge. Da wir csnicht haben verhindern können, so halte ich für gut, wennwir ihm ins Künftige nichts mehr in den Weg legen.

(12. Dezember.)

Wenn Herr von Chamillard die französischen Truppenin Zukunft eben so im Elend läßt, wie bisher, so wirdalles verloren seyn. Se. königliche Hoheit werden Ihnendiese Wahrheit nur zu sehr bestätigen. Er versichert, sei«ne Reise werde sehr kurz seyn, worüber ich recht froh bin;ich würde cs noch mehr seyn, wenn er befriedigt von Ihrnen zurückkäme; Er verdient in der That, daß man Rück«sicht auf ihn nimmt. Er wird nicht der erste Prinz seyn,welcher wünscht, daß man gewisse Personen auszeichne,die im Grunde die Fürsten weder achtungswürdiger, nochtadelörverthcr machen.

(18. Dezember.)

Obgleich der Herzog von Orleans Ihren Majestätenversprochen har, seine Reise werde nur sehr kurz seyn; soIahen wir ihn diesen Morgen doch ungern abreisen. Wonder vorgeblichen Uneinigkeit zwischen Sr. königlichen Ho«heit und dem Marschall von Berwik hat man nichts be«merkt. Sie sprachen mit einander, wie sonst. Eie sindwohl in militairischen Operationen nicht immer j gleicherMeinung, wie Sie, Madame, es bey der Belagerung vonLerida bemerkt haben werden; allein die Verschiedenheit derMeinungen kann die Gesinnungen der Freundschaft fnichtaufhcbe», besonders wenn der Niedrigere den Respekt so zubeobachten weiß, wie Milord.

(d.