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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
233
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Essen, nock zum Schlafen, noch zum Ausruhen mehr Zeithaben. Ihr Geist und Körper wird in beständiger Unruhesepn, und dieser Zustand wird bey weitem länger da»ren,als Sie glauben. Diesem Fürsten (dem König von Spa«nien) fehlt nichts, als das Talent seine grofe» Eigenschaf-ten zu erkennen zu geben; denn er besitzt gewiß alle, dieihm Liebe und Achtung erwerben könnten, allein er hat zu werwenig Selbstvertrauen. Ick hoffe, die Zeit werde auch die-sen Fehler verbessern, weil sein Mißtrauen gegen sich selbstrhmals noch weit größer war.

Auf alles, was Sie mir, die Wünsche Seiner Königli-chen Hoheit betreffend, die Güte gehabt haben, zu antwor-ten, habe ich kein Wort zu sagen, und werde ein ehrfurchts-volles Stillschweigen beobachten. So hoffe ich wird dadurch,daß ich mich dem Willen des Königs gänzlich unterwerfe,wein einziges Vergehen gegen Sie, aus Ihrer Erinnerungverwischt werden.

(iz- November 1707.)

Man schreibt uns täglich von der Armee, Se. König-liche Hoheit thue Wunder. Sein Bcyspiel würke »nalaub-lich auf alle Truppen. Er hat viele Neigung und Talentzum Kriegswesen, ist ruhmbegierig, liebt und verehrt denKönig über alles, und ist ein warmer Vaterlands-Freund.Wenn er bey so vielen wesentlichen Vorzügen auch zuweilenetwas versieht, so muß man es ihm verzeihe», und hoffen,daß er durch reiferes Nachdenken über dergleichen Schwach-heiten siegen werde.

(den November 1707.)

Nun ist also die Unglücksperiode des Herzogs von Or-leans vorüber. Er hat den Ruhm, wie ich die Ehre gehabthabe, Ihnen zu meiden, diese wichtige Festung erobert zuhaben, wovon er sich durch keines der Hindernisse abschrcckmließ, die sich seinem Vorhaben entgegen setzte».

(r?. Nov)

Man sagt, wenn der Herzog von Orleans nicht alleshabe, was er zur Belagerung von Tortosa bedürfe, so würr

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