König und die Königin von Spanien hinreichender Grundsepn, dem Herzog von Orleans, der noch größere Gnaden,bezeugungen verdient, dieses Vergnügen zu machen, undIhre Majestäten würden es gerne thun. Es wird gewiß keilne üb!e Folgen haben; im Gegcnthcil würde jeder Castiliancrsehr damit zufrieden seyn, und selbst so handeln. Ucbcrdicß,Madame, sind dergleichen Dinge nichts neues. Ich schmeichlemir von Ihnen eine günstige Antwort darüber zu erhallen,für die ich Ihnen sehr verbunden seyn werde.
(den 2. Otvbcr 1707.)
(Die Prinzessin von England betreffend.)
Zch freue mich, wenn ich sie loben höre, und wünschtesie einst als Herzogin von Berri zu sehen.
(io. October.)
Der Herzog von Orleans ist über seine Fortschritte vonLerida sehr vergnügt. Zwischen rhm und dem Milord wirdkeine Verschiedenheit der Gesinnungen statt finden, weil stkbepde nur die Absicht haben, mit Treue zu dienen-
(den 17. October 1707.)
Endlich wird das Glück dem Herzog von Orleans gün«srig; er hat die Stadt von Lerida erobert, und hofft dasselbevon dem Schloß. Es sind nur sehr wenige gerödrct oderverwundet worden- Er schreibt dem König von Spanien,nichts davon erfahren zu baden, daß der Feind eine Ver»stärkung erhalten werde. Nach der Einnahme dieses Schlossses wolle er sich von Tortosa Meister zu mache» suchen,alsdann werde er das Vergnügen haben, Ihren Majestätenin Madrid seine Aufwartung zu machen. Man wird ausmancherlei) Ursachen sehr froh sevn, wenn er auf eine sorühmliche Art wieder dahin zurückkehrt.
(2z. October.)
Sie haben mir ehemals, mit jenem unbekümmertenWesen, das Sie zuweilen annehmen, eine Prophezcyunggemacht. Sie sagten mir. Madame, Ihre Anstrengungenwerden je länger je mehr zunehmen. Sie werden weder zum
Essen,