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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
206
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gcln des Kaisers entgegen zu arbeiten. Man macht mirdaher Vorschläge, die ich so beantworte, daß eine Meinung,die für den Dienst Euer Majestät nützlich sepn kann, nichtganz zerstört werde.

Der Dänische Gesandte war gestern Key mir, und sagte:wenn ich i!-m r2 tausend Tbaler geben welle, so könne ermir vielleicht einen sehr wichtigen Dienst leisten.

Euer Majestät find gewiß versichert, daß ich ihm die12 tausend Thaier nicht versprochen habe. Allein um einiigermaßen von den Maasregein unterrichtet zu werden, welche,wie ick Urmche habe zu glauben, der hiesige Hof seit langerZeit mit Dänemark nimmt, habe ich ihn in der Mcynungerna-ten, daß ich beträchtliche Gratifikationen, im NamenEuer Majest r zu machen hätte. Besagter Gesandte hat sichdaher zu allen möglichen Diensten erboten; er will sogar,wenn ich diesen Hof verlasse, Euer Majestät von de» wichtöligsten Begebenheiten Nachricht geben. Besonders abersagte er mir, könnte er vielleicht einen sehr großen Coup ma«chen, wenn ich ihm die ir tausend Thaler sogleich gebenkonnte, von denen er, wie er mir bethcuerke, nichts für sichhaben wolle. Ich schmeichelte ihm, als ob ich daraus einzu«geben Lust hätte; allein ich habe nicht iw Sinn nur einePistole dafür auszugebcn. Ich bitte aber Euer Majestät,mich wissen z» lassen, ob Sie es nicht für gut finden, ihmeine, seinen Diensten angemessene jährliche Gratifikation zuversprechen, da Euer Majestät niemand hier haben.

Von demselben an den König,

Sire!

den i. Februar 1721.

Ich habe drm Dänischen Gesandten gesagt. Euer Ma/jcstät Hütten die Gnade gehabt, «hm für seine Dienste, zudenen er sich verbindiich gemacht hätte, eine Pension von2ovo Livres zu bewilligen, uud daß Sie diele Nach dtt Wichrtigkeir seiner geleisteten Dienste erhöhen würden.

Jene andere Person, welcher Euer Majestät eine gleicheGratistcakion gegeben haben, ist nun reich, um im Dienst

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